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Unsere Antwort auf das Schreiben des 1. Vorsitzenden der APS
31. März 2009
Sehr geehrter Herr Dr. Grabe,
vielen Dank für Ihre Erläuterungen.
Aber anscheinend haben Sie unseren "offenen Brief" nur unvollständig zur Kenntnis genommen.
Wir beanstanden nicht, dass Herr Hoffmann und Frau Vonholdt noch immer die von der psychiatrisch-psychotherapeutischen Fachwelt abgelehnte Meinung vertreten, dass Homosexualität eine als pathologisch zu beurteilende Störung der psychosexuellen Entwicklung sei. Wir beanstanden auch nicht, dass sie Homosexuellen, die unter ihrer Veranlagung leiden, Hilfen anbieten. Was wir beanstanden ist, dass sie nicht ergebnisoffen beraten und dass sie Probanden, die nicht in der Lage oder nicht bereit sind, ihre homosexuelle Orientierung zu unterdrücken, fallen lassen und sie nicht einmal an andere Hilfsangebote weiterleiten, selbst wenn die Probanden suizidgefährdet sind. Uns sind mehrere solcher Fälle bekannt. Wir haben in dem offenen Brief auf entsprechende Berichte der SWR hingewiesen.
Wir sind der Meinung, dass die Universität Marburg und die Stadt Marburg Kongressen, die solche gefährlichen Scharlatane unterstützen und ihnen ein Forum bieten, nicht unterstützen sollten.
Mit freundlichen Grüßen,
Manfred Bruns Lessingstrasse 37i 76135 Karlsruhe
Tel: 0721 831 79 53 Fax: 0721 831 79 55
eMail: Bruns-Karlsruhe@email.de http://www.lsvd.de/ http://www.hirschfeld-eddy-stiftung.de/
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