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„Der LSVD engagiert sich für eine deutlich größere Sichtbarkeit von Lesben und für Respekt gegenüber lesbischen Lebensweisen. Wir stärken lesbische Frauen allen Alters in ihrem Engagement für eine Politik der Gleichberechtigung und der selbstbewussten weiblichen Homosexualität.“ Programm des Lesben- und Schwulenverbandes

Die Frauen im Bundesvorstand

Uta Schwenke
Imke Duplitzer
Henny Engels
Inken Renner
Stefanie Schmidt
Gabriela Lünsmann
Übergabe des Berichts an Staatssekretärin Elke Ferner

2016

CEDAW-Allianz übergibt Alternativbericht zum Bericht der Bundesregierung zur Verwirklichung des UN-Übereinkommens zur Beseitigung jeder Form der Diskriminierung der Frau. Der LSVD war Teil der Allianz und hat in vier der insgesamt sieben Arbeitsgruppen mitgearbeitet: In der AG Gesundheit war Bundesvorständin Gabriela Lünsmann, in der AG Bildung und Rollenstereotype Pressesprecher Markus Ulrich, in der AG Internationales Bundesvorständin Uta Schwenke und in der AG Gewalt gegen Frauen Bundesvorständin Henny Engels vertreten. Henny Engels hat zudem die Gruppen der LBTTIQ-Organisationen in der Redaktionsgruppe vertreten.

2015

Wie Lesben weltweit sichtbar werden. Vorbild Masakhane Projekt.

 “Es gibt viel zu feiern, nämlich unseren eigenen Mut und unsere Widerstandsfähigkeit gegen diejenigen, die uns unterdrücken wollen.” - Dawn Cavanagh, Geschäftsführerin der Coalition of African Lesbians (CAL) im LSVD-Interview

Wie Lesben weltweit sichtbar werden. Vorbild Masakhane Projekt. Internationales Gespräch über lesbische Präsenz in politischen Netzwerken und Kampagnenveranstaltet vom LSVD und präsentiert von L-Mag mit Dawn Cavanagh (Coalition of African Lesbians), Uta Schwenke (LSVD), Manuela Kay (L-Mag) und Birgit Bosold (Schwules Museum*) moderiert von Eva Henkel und Impulsinterview mit Dawn Cavanagh von Karin Heisecke. (Fotogalerie)

Gegengift zu Rassismus und Homophobie. Selly – die offen lesbische Frontfrau von Arsen im LSVD-Interview

2014

Das Team der Coalition of African Lesbians in Johannesburg / Südafrika - unsere Projektpartnerin bei "Masakhane"

Stärkung von Lesben und Trans* in Subsahara-Afrika. Projekt "Masakhane" innerhalb der Veranstaltungsreihe „Crossings and Alliances“ der Hirschfeld-Eddy-Stiftung im Berliner Afrikahaus vorgestellt (Fotogalerie)

Verabschiedung von LSVD-Bundesvorstand Henny Engels als Geschäftsführerin des Deutschen Frauenrats

Kick-off in Südafrika:  Masakhane — Das Subsahara Projekt zur Allianzenbildung

„Being Ourselves! Being Resilient!“. Lesbenbewegung in Namibia. Liz Frank und Elizabeth Khaxas vom Women’s Leadership Centre beim LSVD-Verbandstag in Berlin

„Freiheit der Liebe für alle“ über LSVD-Landesvorstand Kati Pirdawari über den neuen Song der persischen Sängerin Googoosh über lesbische Liebe

Sichtbarkeit ist auch ein Risiko. Uta Kehr (Hirschfeld-Eddy-Stiftung), Uta Schwenke (LSVD) und Sonja Schelper (filia.die frauenstiftung) über "Masakhane" - das LSVD-Projekt zur Stärkung von Lesben und Transgender in Subsahara-Afrika

2013

Susanne Baer, Richterin beim Bundesverfassungsgericht

"Umstellung auf Warp Antrieb" - Laudatio von LSVD-Pressesprecherin Renate Rampf zur Verleihung des Augspurg-Heymann-Preises an die Bundesverfassungsrichterin Susanne Baer

Eine gewordene Frau. Maria Sabine Augstein hat historische Entscheidungen erfochten

2010

Der LSVD auf dem Lesbenfrühlingstreffen in Hamburg

Phumzile Mtetwa, Geschäftsführerin von LGEP mit Uta Kehr (LSVD-Bundesvorstand)
Gut besucht: der Stand des LSVD
Uta Kehr (LSVD-Bundesvorstand) und Barbara Mansberg (Vorstand LSVD Hamburg)

Annette Hecker: L und S ist perfekt:
Was Lesben und Schwule voneinander denken. (PDF aus der respekt!, Januar 2010)

2009

L-Day des LSVD in Berlin. Am 6. März 2009 feierten der LSVD-Bundesverband und der LSVD Berlin-Brandenburg im Berliner SchwuZ 10 Jahre "L" im Lesben- und Schwulenverband in Deutschland.

2008

Die 1000ste Mitfrau
Nachdem noch 1999 nur 217 Frauen Mitglieder im LSVD waren, waren bis 2006 schon 900 Frauen eingetreten. In der respekt! vom März 2008 konnte LSVD-Pressesprecherin Renate Rampf dann die 1000ste Mitfrau im LSVD portraitieren. (Artikel als PDF-Datei)

Wie geht es jungen Lesben heute?
In der respekt!-Ausgabe Juli 2008 blickte Silvy Pommerenke, Autorin des Buches "Küsse in Pink", eines lesbischen Coming-out-Buches für Mädchen und junge Frauen, für uns auf die Entwicklungen der letzten Jahrzehnte zurück und fragte: "Wie geht es jungen Lesben heute?" (Artikel als PDF-Datei)

2006

"Im Verband zählen Lesben immer mehr"
In der respekt! vom März 2006 schildert Uta Kehr, Schatzmeisterin des LSVD, die Mitgliederentwicklung des LSVD. (Artikel als PDF-Datei)

1999 - SVD WIRD LSVD

Nicht enden wollender Beifall folgt auf dem 11. Verbandstag 1999 der wichtigsten Abstimmung seit der Gründung. Mit über 90 % beschließt die Versammlung die Erweiterung des SVD zum LSVD. Halina Bendkowski, Dr. Dorothee Markert und Ida Schillen, alle drei Persönlichkeiten mit viel Erfahrung in der Frauenbewegung und in der Lesbenpolitik, werden in den Bundesvorstand des neuen LSVD gewählt.

Wie ist es dazu gekommen?
Schon öfters hatte der Bundesvorstand des SVD die Frage einer Erweiterung diskutiert und eingeschätzt, dass dies nur auf Augenhöhe zwischen Lesben und Schwulen funktionieren könne, der Anstoß also möglichst organisiert von außen kommen sollte. Und der kommt wie ein Geschenk des Himmels genau zur rechten Zeit. Im Herbst 1998 erreicht den SVD ein Brief von Dorothee Markert und Ute Knüfer, die eine Lesbeninitiative „Wir wollen heiraten“ ins Leben gerufen haben und nun dem SVD eine Zusammenarbeit vorschlagen, da sie die Chancen, die der rot-grüne Wahlsieg bietet, nicht verpasst sehen wollen. Am 15. November 1998 findet daraufhin ein Beratungstreffen zwischen politisch aktiven Lesben aus verschiedenen Regionen der Bundesrepublik und dem SVD-Vorstand statt. Schnell und dynamisch bildet sich ein revolutionärer Konsens: Wenn wir auf Bundesebene gleiche Rechte durchsetzen wollen, müssen Lesben und Schwule an einem Strang ziehen. Die meisten anwesenden Frauen treten noch am gleichen Tag in unseren Verband ein.

Im Dezember 1998 gehen sie und weiterer lesbenpolitisch engagierte Frauen mit einem „Aufruf an alle Lesben, die sich eine wirkungsvolle Politik für unsere Rechte auf Bundesebene wünschen“ an die Öffentlichkeit und fordern dazu auf, den SVD zu erweitern. Der SVD-Bundesvorstand stürzt sich in die Arbeit. Gemeinsam mit der Initiative wird in Rekordzeit das Programm lesbenpolitisch erweitert, die Satzung ergänzt und beides dem Verbandstag zur Abstimmung vorgelegt. Am 6./7. März 1999 wird die Ehe geschlossen. Wie prognostiziert steigert das die Durchschlagskraft erheblich und die Zusammenarbeit macht zudem auch noch viel Freude. Nach über 10 Jahre Lesben und Schwulen im LSVD ist längst klar: Das ist eine echte, auf Dauer angelegte Liebesbeziehung.

Aus: LSVD-Chronik , Jahr 1999 (von Günter Dworek)