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Dr. Heike Radvan, Leiterin der Fachstelle “Gender und Rechtsextremismus” der Amadeu Antonio-Stiftung

"Wie auch bei der Auseinandersetzung mit Antisemitismus oder Rassismus ist es wichtig, dass es im Kampf für eine Akzeptanz gleichgeschlechtlicher Lebensweisen breite Bündnisse gibt. Antisemitische und ebenso homo- und transfeindliche Gewalt geht alle an, die in einer offenen Gesellschaft leben wollen."

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Dr. Heike Radvan
Geboren 1974, leitet die Fachstelle 'Gender und Rechtsextremismus' der Amadeu Antonio-Stiftung, in der sie seit 2002 tätig ist. Radvan promovierte 2010 zum Thema „Pädagogisches Handeln und Antisemitismus“ an der Freien Universität Berlin. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind 'Pädagogisches Handeln im Umgang mit Antisemitismus' und 'Geschlechterreflektierende Rechtsextremismus-Prävention'. Sie koordinierte die Erarbeitung der Wanderausstellungen "Das hat‘s bei uns nicht gegeben! Antisemitismus in der DDR" und "Germany after 1945. A society confronts Anti-Semitism, Racism and Neonazism". Radvan ist Lehrbeauftragte an der Freien Universität im 'European Master for Intercultural Education'.

Günter Dworek, Bundesvorstand Lesben- und Schwulenverband LSVD

"Einen Grundsatz hätte ich schon mal für den Aktionsplan: Wer Homophobie bekämpfen will, aber 'Nein' sagt zum gleichen Recht auf Ehe für alle, der dementiert sich selbst."

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Günter Dworek
Jahrgang 1960, lebt und arbeitet in Berlin. Er ist ehrenamtliches Mitglied im Bundesvorstand des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD) sowie Stiftungsratsvorsitzender der Hirschfeld-Eddy-Stiftung, eine Stiftung für die Menschenrechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender. Dworek ist seit vielen Jahren engagiert in der Gleichstellungs- und Antidiskriminierungspolitik, ebenso in der Erinnerungsarbeit. So gehörte er zu den Initiatoren des "Denkmals für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen" in Berlin.

Homo- und Transphobie im gegenwärtigen Deutschland: Aktuelle Ergebnisse der Studien zu gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit (Andreas Zick)

„Intoleranz und Diskriminierung sind Gefahren für den Zusammenhalt pluraler und demokratischer Gesellschaften. Sie zeigen an, inwieweit die Mehrheit bereit ist, soziale, ethnische, kulturelle und religiöse Minderheiten und vermeintlich 'Andere' oder 'Fremde' als gleichberechtigte Mitglieder zu akzeptieren und zu beteiligen, oder, im Gegenteil, sie von gleichberechtigter Teilhabe auszuschließen. Ihr sichtbarster Ausdruck ist das Vorurteil.“ 

Prof. Dr. Andreas Zick
Professor für Sozialisation und Konfliktforschung, Sozialpsychologe und Direktor des Instituts für Interdiszipl. Konflikt- und Gewaltforschung IKG an der Universität  Bielefeld. Gemeinsam mit Ulrich Wagner leitet er das Graduiertenkolleg 'Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit'. Er ist Mitglied im Stiftungsrat der Amadeu Antonio Stiftung (Vorsitzender) und der Freudenberg Stiftung sowie wissenschaftlicher Beirat für „Konflikte und Gewalt im Fußball“ des Ligaverbandes, Kuratoriumsmitglied der Civis Medienstiftung und Mitglied des Rates für Migration.

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