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FORUM 2 | TRANSFEINDLICHKEIT

Während Homophobie in den letzten Jahren endlich mehr und mehr als eine spezifische Form gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit wahrgenommen wird, steckt die Sensibilisierung für Transfeindlichkeit noch in den Anfängen. Welche Erscheinungsformen und Auswirkungen zeigen sich im Alltag? Wie kann und muss ihnen begegnet werden?


Zum Verlauf des Forums siehe auch Bericht im LSVD-Blog

Transfeindlichkeit und Transrechte in Europa (Noah Keuzenkamp)

"79%  der Trans*-Menschen berichteten von abfälligen Kommentaren, verbaler oder physischer oder sexueller Gewalt oder Drohungen in der Öffentlichkeit (European Hate Crime Study 2009, Press for Change). TGEU's 'Transrespect vs Transphobia'-Projekt hat zwischen Januar 2008 und Dezember 2014 insgesamt 1.731 Morde an Trans*-Menschen erfasst. 77 dieser Morde geschahen in Europa."

Download Beitrag (PDF) von Noah Keuzenkamp

Noah Keuzenkamp
has been involved in trans and LGBT activism for the past five years in Europe and South Asia. Before joining TGEU, Noah was Project Manager at an LGBT organisation in the UK. He has also worked for ARC International in Geneva, for the feminist human rights organisation CREA in New Delhi, and for UNAIDS in Colombo. He has experience in advocacy, policy and capacity building work at UN, national and local levels, including on trans rights, sex workers’ rights, HIV/AIDS, sexual and reproductive health and rights, and decriminalisation of homosexuality. He has worked in schools and with young people to tackle transphobia and homophobia in education. Noah holds an MPhil in Politics & Education from the University of Cambridge.

Video von Noah Keuzenkamp: "34 Countries in Europe Make This Nightmare a Reality"
Download Trans  Rights Europe Map & Index 2015

Transphobie, Transfeindlichkeit und geschlechtliche Vielfalt in Deutschland (Arn Sauer)

"Trans* gehen üblicherweise aus den LSBT-Zielgruppen gewidmeten Studien als die vulnerabelste und am meisten diskriminierte Gruppe hervor. Transphobie manifestiert sich den Studien zufolge in ungleichen Chancen (höhere Drop-Out-Raten, schlechtere Noten) bei Bildung und Ausbildung, in Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt, in sozialer Isolation und eingeschränkter Teilhabe sowie in Gewalt."

Download Beitrag (PDF) von Arn Sauer

Arn Sauer
war Research Associate am Simone de Beauvoir-Institut der Concordia Universität in Montreal und Lehrbeauftragter im Studiengang Gender & Diversity der Freien Universität Berlin. Er arbeitete als wissenschaftlicher Berater und Trainer u.a. für Status of Women Canada, HIVOS, für das Deutsche Institut für Menschenrechte, für die Antidiskriminierungsstelle des Bundes, die Landesantidiskriminierungsstelle Berlin sowie für private Träger wie die Dreilinden-Stiftung u.a. Mit Jannik Franzen erstellte er 2010 für die Antidiskriminierungsstelle des Bundes die erste deutsche Studie zur Benachteiligung von Trans*-Personen im Arbeitsleben. 2014-2015 war er Studienleiter der aktuellen BMFSFJ-Studie zu geschlechtlicher Vielfalt. Arn Sauer ist Mitgründer des informellen Netzwerks Trans-Inter_Wissenschaft, Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Transgender Netzwerks Berlin (TGNB) und engagiert sich ehrenamtlich für TransInterQueer e.V. (TrIQ).

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