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FORUM 5 | VIELFALT UND RESPEKT VERMITTELN

Die Auseinandersetzungen um Bildungspläne verdeutlichen es: Die Bildungsarbeit zu gleichgeschlechtlichen Lebensweisen und verschiedenen Geschlechtsidentitäten in Schule, Kita und Sozialer Arbeit ist gegenwärtig eines der Hauptangriffsziele homo- und transphober Polemiken. Wie können Diffamierungen zurückgewiesen und Initiativen für eine Pädagogik der Vielfalt gestärkt werden?


Zum Verlauf des Forums siehe auch Bericht im LSVD-Blog

Akademisierung und Professionalisierung sexueller Bildung und Beratung (Harald Stumpe)

"Um das Thema sexuelle Vielfalt (Geschlechtsidentitäten, sexuelle Identitäten, Sexuelle sexuelle Orientierungen usw.), das gegenwärtig häufig zu häufig polarisierten Meinungen führt, einer sachlichen Diskussion zuzuführen, bedarf es entsprechend ausgebildeter, professionell arbeitender Fachkräfte."

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Prof. Dr. med. Harald Stumpe
Dekan des FB Soziale Arbeit, Medien u. Kultur der HS MerseburgundProfessor für Sozialmedizin und Sexualwissenschaft. Der Sozialmediziner und Psychotherapeut entwickelte in Kooperation mit Pro Familia die Zusatzausbildung "Sexualpädagogik" (Bundesmodellprojekt) und die Masterstudiengänge „Sexualpädagogik und Familienplanung“ sowie "Angewandte Sexualwissenschaft". Stumpe ist Gründungsmitglied und Vorsitzender des Landesverbandes Thüringen der Pro Familia, Vorstandsmitglied der Gesellschaft für Sexualwissenschaft (GSW), Vorsitzender der Fördergemeinschaft "Sexualpädagogisches Zentrum Merseburg" sowie des Vereins "zusammen-wohnen" (alternative Wohnprojekte für Senioren).

Vielfalt und Respekt vermitteln – Ideen für Initiativen einer Pädagogik der Vielfalt (Katja Krolzik-Matthei)

"Schulprojekte nehmen einen besonderen Stellenwert innerhalb der sexuellen Bildung ein. Ein besonderer Wert der Schulprojekte liegt in den biographischen Einheiten, in denen die ehrenamtlichen Durchführenden von ihren ganz persönlichen Erfahrungen berichten."

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Katja Krolzik-Matthei
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am FB Soziale Arbeit, Medien, Kultur der HS Merseburg, Dipl.-Sozialpädagogin und Sexualwissenschaftlerin (M.A.) mit mehrjähriger Erfahrung in der feministischen Mädchenarbeit, Sexualpädagogik und anderen Handlungsfeldern Sozialer Arbeit. Im wissenschaftlichen Bereich war sie als Forschungskoordinatorin der Jugendsexualitätsstudie PARTNER 4 (Leitung: Prof. Dr. Konrad Weller) tätig. Seit 2014 arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt "Schutz von Kindern und Jugendlich vor sexueller Traumatisierung" (Leitung: Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß) an der HS Merseburg. Ihre Forschungsschwerpunkte sind: Abtreibung, Sexuelle und Reproduktive Selbstbestimmung, Jugendsexualität, Sexuelle Bildung, Sexualisierte Gewalt in pädagogischen Kontexten.

Homo- und Transphobie in der Schule: Die Rolle der Lehrkräfte und der Widerstand gegen die Berücksichtigung sexueller und geschlechtlicher Vielfalt (Ulrich Klocke)

"Wissen die Schüler_innen, dass an ihrer Schule lesbische, schwule oder bisexuelle Lehrkräfte unterrichten, verhalten sie sich solidarischer gegenüber Lesben und Schwulen, und ihre Einstellungen werden positiver."

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Dr. Ulrich Klocke
Sozialpsychologe, Humboldt-Universität zu Berlin, befasst sich in seiner Forschung und Lehre mit folgenden Fragen: Welche Ursachen und Folgen haben Stereotype, Vorurteile und Diskriminierung (insbesondere gegenüber Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Trans*-Personen)? Welchen Einfluss haben Einstellungen zu Geschlechterrollen und wie kann man diese messen? Wie kann man Vorurteile abbauen, z. B. durch persönlichen Kontakt oder die Berücksichtigung von Diversität (Vielfalt) in der Schule? Welche Konsequenzen haben Diversität und Dissens in Kleingruppen und Organisationen und wie sollte man mit ihnen umgehen? Welche Folgen hat es, an einen freien Willen zu glauben?
Kontakt: klocke@hu-berlin.de, Web: www.psychologie.hu-berlin.de/de/mitarbeiter/57490

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