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Veranstalter_innen und Kongressorganisation

Amadeu Antonio Stiftung

Die Amadeu Antonio Stiftung tritt für eine Gesellschaft ein, in der Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus keinen Platz haben. Seit ihrer Gründung 1998 hat die Amadeu Antonio Stiftung über 850 lokale Initiativen und Projekte in den Bereichen demokratische Jugendkultur, Schule, Opferschutz und Opferhilfe, kommunale Netzwerke sowie Ausstiegsangebote aus der Naziszene unterstützt. Der Namensgeber der Stiftung, Amadeu Antonio, wurde 1990 von rechten Jugendlichen im brandenburgischen Eberswalde zu Tode geprügelt, weil er schwarz war. Er war eines der ersten von heute 184 Todesopfern rechtsextremer Gewalt seit dem Fall der Mauer. Die Fachstelle "Gender und Rechtsextremismus" in der Stiftung hat zum Ziel, Rechtsextremismus aus Genderperspektive zu erforschen. Seit 2015 setzt die Fachstelle ein bundesweites Strukturprojekt zur Gendersensiblen Präventionsarbeit gegen Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (GMF) im Programm "Demokratie leben" um. Auch die pädagogische Bearbeitung von Phänomenen der GMF braucht eine Genderperspektive. Die Fachstelle will diese Diskussion vorantreiben und kooperiert bundesweit mit Trägern und Projekten, die in diesem Themenfeld arbeiten, um neue Praxisansätze zu entwickeln.

Kontakt: Amadeu Antonio Stiftung, Fachstelle Gender und Rechtsextremismus
Linienstr. 139, 10115 Berlin
Tel.: 030 240 886-12, Fax: 030 240 886-22
E-Mail: gender(at)amadeu-antonio-stiftung.de
Web: www.gender-und-rechtsextremismus.de

Lesben- und Schwulenverband (LSVD)

Der LSVD setzt sich für eine rechtliche Gleichstellung auf allen Ebenen ein, ebenso für eine umfassende Antidiskriminierungsgesetzgebung und wirbt für die Akzeptanz von LSBTI-Lebensweisen. Aktuelle Arbeitsfelder des LSVD sind insbesondere der Einsatz für die „Ehe für alle“ – die rechtliche Gleichstellung durch Öffnung der Ehe, die Einführung eines bundesweiten Aktionsplans gegen Homophobie und Transphobie, Engagement für eine Pädagogik der Vielfalt, Unterstützung von Regenbogenfamilien, Kampf um die Rehabilitierung und Entschädigung der Opfer antihomosexueller Strafgesetze in Deutschland, die internationale Menschenrechtsarbeit und der Einsatz für LSBTI-Flüchtlinge. Der LSVD ist in allen Bundesländern mit Landesverbänden vertreten. Ihm gehören neben zahlreichen Einzelpersonen zudem bundesweit über 130 Fachverbände, regionale Vereine, Projekte und Unternehmen als Mitglieder an. Mit seiner Menschenrechtsstiftung, der Hirschfeld-Eddy-Stiftung, unterstützt der LSVD LSBTI-Menschenrechtsverteidiger_innen und zahlreiche Projekte im globalen Süden und in Osteuropa.

Kontakt: Lesben- und Schwulenverband (LSVD)
Hülchrather Str. 4, 50670 Köln
Tel. 0221 925 961-0
E-Mail: lsvd(at)lsvd.de
Web: www.lsvd.de

Gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Im Jahre 2014 wurde im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend das Referat "Gleichgeschlechtliche Lebensweisen, Geschlechtsidentität" neu eingerichtet, das seitdem innerhalb der Bundesregierung koordinierend für Fragestellungen und Aufgaben im Hinblick auf lesbische, schwule, bisexuelle, transsexuelle bzw. transgeschlechtliche Menschen und Menschen mit Geschlechtsvarianz/ intergeschlechtliche Menschen aktiv ist. Es ist zudem Ansprechpartner für die Länder, für Betroffenenorganisationen und Verbände (national wie international). Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend nimmt an zahlreichen Veranstaltungen teil, um sich aktiv in den Dialog um die Lebenslagen dieser Bürgerinnen und Bürger einzubringen und unterstützt außerdem eine Vielzahl von Projekten und Veranstaltungen im Bereich Gleichgeschlechtliche Lebensweisen, Geschlechtsidentität. Im September 2014 wurde eine interministerielle Arbeitsgruppe (IMAG) zur Situation inter- und transgeschlechtlicher Menschen unter seinem Vorsitz eingerichtet. Darin wirken das Bundesministerium des Innern, das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz sowie das Bundesministerium für Gesundheit als ständige Mitglieder mit. Weiterführende Informationen finden Sie unter www.bmfsfj.de

Kontakt: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Referat 215 - Gleichgeschlechtliche Lebensweisen, Geschlechtsidentität
Glinkastraße 24, 10117 Berlin
Tel: 030 18 555-0
E-Mail: 215@bmfsfj.bund.de
Web: www.bmfsfj.de

Veranstaltungsorganisation und Mitarbeiter_innen

Organisation und Koordination

Anja Kretzer, Projekte & Fördermittel
Pannierstraße 45,  12047 Berlin
Tel. +49 (0)30 62726525
E-Mail: info(at)anjakretzer.de
Web: www.anjakretzer.de

Fotos  und Videos

Caro Kadatz (Fotos), Web: https://www.flickr.com/photos/joekla/
Robert Hecklau (Videoaufzeichnung und –Schnitt)

Online-Dokumentation

Helga Braun, coMedia
Lagerstr. 32, 20257 Hamburg
Tel. +49 (0)40 430 996 55
E-Mail: helga.braun(at)comedia-hamburg.de
Web: www.comedia-hamburg.de