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Die Akzeptanz gleichgeschlechtlicher Lebensweisen in unserer Gesellschaft ist in den letzten Jahren erfreulicherweise gestiegen. Dennoch gibt es nach wie vor Ungleichbehandlungen. Im Alltag erfahren Lesben und Schwule Diskriminierungen, die über Ausgrenzungsversuche und Belästigungen bis hin zu gewalttätigen Übergriffen reichen.

Diese Diskriminierungen will der Lesben- und Schwulenverband e.V. abbauen. Der LSVD nimmt dabei eine herausgehobene Stellung ein, denn als größter Bundesverband greift er die drängenden Fragen auf und sucht Lösungen in den verschiedenen Bereichen der Antidiskriminierung, der Antigewaltarbeit, der Integration und der Gesundheit.

Auch die Landesregierung Nordrhein-Westfalen setzt sich gegen die Diskriminierung gleichgeschlechtlicher Lebensweisen ein. Besondere Berücksichtigung finden dabei die psychosoziale Beratungsarbeit für Lesben, Schwule und deren Angehörige, die Landeskoordination der Antigewaltarbeit sowie die schwul-lesbische Aufklärungsarbeit (SchLAu NRW). Uns ist wichtig, dass die Beratungsstruktur vor Ort trotz der angespannten Finanzsituation soweit wie möglich ebenso erhalten bleiben kann wie die Informations- und Vernetzungsstrukturen durch die Landesverbände der Lesben und Schwulen, die Landesarbeitsgemeinschaft Lesben in NRW e.V. und das Schwule Netzwerk NRW e.V. Unsere Gesellschaft braucht weiterhin eine erfolgreiche Antidiskriminierungsarbeit.

Ich wünsche dem diesjährigen Bundesverbandstag des LSVD gute Ideen und Gespräche als Impuls für die weitere Arbeit.

Jürgen Rüttgers