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Homophobe Hasstiraden haben in Fußballstadien ebensowenig verloren wie rassistische und antisemitische. Ein entschiedenes Vorgehen dagegen ist unabdingbar! Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) fordert den Deutschen Fußballverband, Sportfunktionäre und Politiker auf, in Stadionordnungen und Vereinssatzungen entsprechende Antidiskriminierungsregeln aufzunehmen. In diesen muss explizit festgehalten werden, dass keine Person aufgrund ihrer sexuellen Orientierung diskriminiert werden darf. Lesben- und schwulenfeindliche Parolen im Stadion sind von den verantwortlichen Stellen zu unterbinden. Sollte dies nicht möglich sein, müssen Spiele abgepfiffen werden.

Darüber hinaus fordert der LSVD Sportler, Vereine und Verbandsfunktionäre auf, mit Antidiskriminierungsprojekten wie den „Respect Gaymes“ und den „Community Gaymes“ eng zu kooperieren. Theo Zwanziger, Präsident des Deutschen Fußballbundes (DFB), geht mit gutem Beispiel voran, indem er die „Respect Gaymes“ als Respekt-Botschafter unterstützt. Es ist wichtig, dass nun auch prominente Spieler Gesicht zeigen und Homophobie im Fußball eine klare Absage erteilt wird.