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Weiterführende Internetsites, Adressen und Literaturhinweise


Elisa Rodé:

Weiterführende Internetsites, Adressen und Literaturhinweise

Inhalt:


Die folgende Aufstellung von interessanten Büchern, Broschüren, Internetsites und Adressen erhebt keineswegs einen Anspruch auf Vollständigkeit. Wir haben Wert darauf gelegt, Hinweise aufzunehmen, in welchen Publikationen weitere Literaturangaben und Links zu finden sind. Das ist besonders im schnelllebigen Internet wichtig: Internetadressangaben können leicht obsolet werden, wenn die Domain einfach abgemeldet oder nicht mehr gepflegt wird. Neue Adressen kommen hinzu und können dann über aktuelle Links aufgefunden werden.

Die Suche in Suchmaschinen wie www.google.de, www.yahoo.de, www.altavista.com fördert ebenfalls eine ganze Reihe von Hinweisen zutage, oft ist die Suche aber relativ zeitaufwändig, da man auf diverse Sites verwiesen wird, die sich nicht wirklich lohnen, sondern total veraltet sind oder mit Cookies und Werbebannern nerven.

An erster Stelle möchten wir die Website des LSVD vorstellen:

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Lesben- und Schwulenverband in Deutschland

Die Website des LSVD ist topaktuell. News sind in der Regel am gleichen Tag eingestellt. Die Site enthält umfangreiche Informationen, beispielsweise den kompletten Text des Ratgebers zum Lebenspartnerschaftsgesetz. Informationsmaterial (wie beispielsweise auch dieses Familienbuch) können über die Site angefordert werden. Viele Adressen und Links. Sehr stark frequentiert. Die Site ist ein guter Ausgangspunkt zum Weiterlinken und Surfen.

Lesben- und Schwulenverband in Deutschland

Hausadresse:
Pipinstraße 7
50667 Köln

Postadresse:
Postfach 10 34 14
50474 Köln

Tel: 0221-925961-0
Fax: 0221-925961-11
eMail: lsvd@lsvd.de

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ILSE – Initiative lesbischer und schwuler Eltern im LSVD:

Die ILSE Site ist ansprechend gestaltet, werbefrei und aktuell. Sie enthält eine Liste der ILSE Regionalgruppen, die gute Anlauf- und Kontaktstellen für lesbische und schwule Eltern sind. ILSE ist bunt gemischt: Paare mit Kinderwunsch sind genauso vertreten wie lesbische Großmütter. Zu Themen wie Insemination, Adoption, Coming out mit Kindern oder Trennung sind AnsprechpartnerInnen da, die aus eigenen Erfahrungen sprechen können. Infos zu diesen Themen können unter ilse@lsvd.de angefordert werden.

Die ILSE-Regionalgruppen arbeiten politisch und treffen sich auch, um zu grillen, zu klönen oder auf den CSD zu gehen. Einmal im Jahr findet ein bundesweites Treffen statt. Die Website wird ständig aktualisiert, so dass es empfehlenswert ist, öfter mal reinzusehen.

Hier der Stand Anfang 2002:

Ilse Hamburg
Kontakt: Andrea Kasten
Telefon: 0 41 92 - 8 59 42
eMail: ilse.HH@lsvd.de

Ilse Bremen
Telefon: 0 42 98 - 41 97 90
eMail: ilse.HB@lsvd.de

Ilse Nordbayern
Kontakt: Nicola Buchen
Telefon: 09 11 - 5 40 06 67
eMail: ilse.nordbayern@lsvd.de

Ilse Süd
Postfach: 2562
89015 Ulm
Telefon: 0 42 98 - 41 97 90
Fax: 07 11 - 65 93 42
Internet: http://bw.lsvd.de
eMail: ilse.lesfam@lsvd.de

Ilse Köln/Bonn
Kontakt: Bettina Banse
Telefon:´02 21 - 76 42 40
eMail: ilse.Koeln-Bonn@lsvd.de

Ilse Bergisches Land
Kontakt: Michaela Jung / Anne Giebel
Telefon: 02 02 - 76 34 53
eMail: ilse.Berg-Ruhr@lsvd.de

Ilse Saar
Kontakt: Markus Müller
Telefon: 0 68 06 - 44 07 30
Kontakt:´Margot Seibüchler
Telefon:´0 68 25 - 8 82 71
eMail: ilse.Saar@lsvd.de

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Frauengesundheitszentren

In den Frauengesundheitszentren gibt es umfangreiche Informationen zu den Themen Reproduktionsmedizin, Samenbanken, Frauenärztinnen und Frauenärzte, ungewollte Kinderlosigkeit etc.

Stellvertretend für die zahlreichen Frauengesundheitszentren seien hier die zwei Websites aus Berlin und Köln aufgeführt:

Feministisches Frauen Gesundheits Zentrum Berlin e.V.:

Die Webseite wird regelmäßig aktualisiert und ist empfehlenswert für weitere Recherchen. Sie enthält eine umfangreiche Linksammlung zum Thema Frauengesundheit.

Über das FFGZ sind vielfältige Informationen erhältlich. Hierzu ein Auszug aus der Website:

"Unsere Bibliothek ist in der Bundesrepublik die größte Spezialbibliothek und Materialsammlung zum Themenkomplex Frauengesundheit. ...

Der laufende aktualisierte Bestand umfasst ca. 2500 Fachbücher und sonstige Publikationen sowie "graue" Literatur zu allen Bereichen der Frauengesundheit.

Die Pressedokumentation mit Zeitungsartikeln und Fachaufsätzen befindet sich in über 400 thematisch sortierten Hängeordnern. Das Angebot wird durch ca. 70 Zeitschriftenabonnements ergänzt, darunter Publikationen von internationalen Frauennetzwerken. Wir bieten zusätzlich Informationen über frauenspezifische Kuren an.

Bibliothek des FFGZ auf CD-ROM
Aufbauend auf unserer Bibliothek haben wir Datenbanken zu vier Themenbereichen zusammengestellt: Brust und Brustkrebs – Reproduktionsmedizin und ungewollte Kinderlosigkeit – Verhütung – Wechseljahre

In den jeweiligen Datenbanken sind Bücher sowie Fachaufsätze, Zeitungsartikel und graue Literatur aus der Bibliothek des FFGZ Berlin aufgenommen. Diese Literaturzusammenstellungen, die jeweils zwischen 320 und 445 Dokumente beinhalten, sind auf CD-ROM erhältlich.

Alle vier Bereiche auf einer CD-ROM werden von uns gegen eine Schutzgebühr von e 8,00 abgegeben. Jede einzelne Literaturzusammenstellung ist auf CD-ROM gegen eine Schutzgebühr von e 2,60 über das FFGZ zu beziehen."

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Lesben und Kinderwunsch

Feministisches FrauenGesundheitsZentrum HAGAZUSSA Köln
www.frauengesundheitszentrum-koeln.de
Broschüren sind erhältlich u.a. zu denThemen:

  • Lesben und Kinderwunsch gegen Versandkosten
  • Rund um Schwangerschaft und Geburt 5,00 €
  • Unerfüllter Kinderwunsch 5,00 €

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Vermittlung und Beratung für Lesben und Schwule mit Kinderwunsch

"Queer and Kids ist eine Vermittlungsagentur für Menschen, die gemeinsam eigene Kinder zeugen möchten."

Nach unseren Kenntnissen arbeitet Queer and Kids freundlich und seriös.

Dies ist eine private Website, die sehr ansprechend gestaltet und sehr informativ ist. Das Gästebuch und der Zähler zeugen davon, dass die Site häufig besucht wird. Sehr empfehlenswert.

Autorinnen der Website sind "Steffi und Anne", ein bi-nationales Lesbenpaar mit zwei Töchtern.

(Achtung: ,www.kinderwunsch.de'  ist eine ganz andere Site: sie ist eine Initiative des Pharmaunternehmens Organon in Oberschleißheim bei München.)

SVDO – Schwule Väter und Ehemänner Dortmund

"Wer wir sind.

Viele Männer entdecken erst als Ehemann oder Familienvater, dass sie schwul sind. In dieser Situation seinem Gefühl zu folgen, kann viele Konflikte und Probleme mit sich bringen. Dem Verlangen nach Veränderung steht die Angst gegenüber, vertraute Lebenszusammenhänge zu verlieren.

Es ist an sich schon schwierig genug, Verwandten, Freunden und Kollegen als Schwuler zu begegnen und sich gleichzeitig in "der schwulen Welt" zurechtzufinden. Darüber hinaus empfinden viele schwule Ehemänner und Väter bei ihrem Coming out oft große Unsicherheit, wie sich die Beziehung zur Partnerin entwickeln wird und noch größere Angst, ihre Kinder zu verlieren. Sie fühlen sich ihren Familien gegenüber schuldig.

Wir sind eine Gruppe betroffener Männer mit ganz unterschiedlichen Wegen ihres persönlichen Coming outs. Einige von uns leben in der Familie und wollen dort auch weiterhin bleiben. Andere befinden sich in der Trennungsphase oder haben sich bereits von ihrer Familie getrennt. Einige leben inzwischen in schwulen Partnerschaften.

Wir bieten dir eine absolut diskrete Möglichkeit zum Gespräch und zum Erfahrungsaustausch. Schon viele schwule Väter und Ehemänner fanden bei uns erstmals die Möglichkeit, sich auszusprechen und zu erfahren, dass sie mit ihren Problemen nicht allein sind. Wir können dir zwar keine Rezepte vermitteln, jedoch dabei helfen, dass du deinen ganz persönlichen Weg selbst findest."

Die Site enthält eine Sammlung von Links und Adressen von schwulen Vätergruppen in ganz Deutschland.

Schwule Väter Köln

Die Site der Schwulen Väter Köln bietet eine ganze Menge Infos und Kontaktmöglichkeiten.

PFLIZ – Pflege- und Adoptivfamilien im Zentrum gGmbH

PFLIZ gGmbH wurde vor Kurzem von einigen Pflegemüttern gegründet. Die Website von PFLIZ ist ganz neu und besteht bisher (Januar 2002) nur aus zwei Seiten. Sie enthält die nötigsten Informationen zu den Zielen von PFLIZ und die Kontaktadressen. Reinschauen lohnt sich sicher, denn die Site wird wohl bald erweitert werden. Die gemeinnützige GmbH PFLIZ ist Mitglied im PFAD – Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien e.V.

Geschäftsstelle:
PFLIZ,
Barbara Lütgen-Wienand,
Münchener Straße 11,
12309 Berlin,
Telefon und Telefax (030) 744 37 49,
eMail: pfliz@uminfo.de

Ansprechpartnerin für den Bereich Fortbildung: Cordula de la Camp, Telefon (030) 859 47 01
Vgl. auch den Literaturtipp zu Cordula de la Camp, Zwei Pflegemütter für Bianca.

Bundesverband der Eltern, Freunde und Angehörigen von Homosexuellen (BEFAH) e.V.

BEFAH
Bundesverband der Eltern, Freunde und Angehörigen von Homosexuellen
c/o Sigrid und Uwe Pusch,
Anton-Freytag-Straße 43
30823 Garbsen
Telefon (05131) 478050
Telefax (05131) 477320
eMail: info@befah.de

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Literaturtipps

Insgesamt ist festzustellen, dass es relativ wenig deutschsprachige Bücher zum Thema gibt und die Wenigen vorhandenen großenteils vergriffen sind. Das gilt gleichermaßen für Kinderliteratur. Eventuell ist es möglich, in öffentlichen Bibliotheken das eine oder andere Buch noch zu erhalten.

  • Lebenssituation lesbischer Mütter und schwuler Väter
    Dokumentation einer Anhörung
    Niedersächsisches Ministerium für Frauen, Arbeit und Soziales, Januar 2000
    http://www.niedersachsen.de/File/MS_lebenssi.pdf
    Mit Literaturempfehlungen und Adressliste
     
  • Lesben – Schwule – Kinder
    Eine Analyse zum Forschungsstand
    Erstellt von der Schwullesbischen Forschungsgruppe München, Institut für Psychologie der Ludwig-Maximilians-Universität München
    Ministerium für Frauen, Jugend, Familie und Gesundheit des Landes NRW, November 2000
    www.mfjfg.nrw.de

    Die Analyse bezieht sich hauptsächlich auf Studien aus den USA. Trotz des wissenschaftlichen Anspruchs gut lesbar (jeweils kurze Zusammenfassungen zu den einzelnen Abschnitten) und hilfreich bei der Argumentation, wenn es darum geht, Vorurteile gegen lesbischwule Eltern zu entkräften. Die Broschüre ist kostenlos erhältlich beim Ministerium für Frauen, Jugend, Familie und Gesundheit, 40190 Düsseldorf.
     
  • Gabriele Kämper und Lela Lähnemann
    Regenbogenfamilien
    Wenn Eltern lesbisch, schwul, bi- oder transsexuell sind
    Dokumentation einer Fachtagung
    Senatsverwaltung Berlin, Fachbereich für gleichgeschlechtliche Lebensweisen, 2001
    http://www.sensjs.berlin.de/gleichgeschlechtliche/regenbogenfamilien/regenbogenfamilien.pdf
     
    "Regenbogenfamilien" ist sorgfältig redigiert, aktuell, angenehm zu lesen, praktisch verwendbar, insgesamt eine Topempfehlung, wie übrigens alle Publikationen des Berliner Fachbereichs. Die Broschüre ist kostenlos erhältlich beim Fachbereich für gleichgeschlechtliche Lebensweisen, Senatsverwaltung für Schule, Jugend, Sport, Beuthstr. 6-8, 10117 Berlin, eMail: gleichgeschlechtliche@sensjs.verwalt-berlin.de
  • Lesben und Schwule mit Kindern – Kinder homosexueller Eltern
    Nr. 16 der Reihe "Dokumente lesbisch-schwuler Emanzipation" des Fachbereichs für gleichgeschlechtliche Lebensweisen, Berlin 1997
    http://www.sensjs.berlin.de/gleichgeschlechtliche/Doku16/start.htm

    Die Broschüre ist kostenlos erhältlich beim Fachbereich für gleichgeschlechtliche Lebensweisen, Senatsverwaltung für Schule, Jugend, Sport, Beuthstr. 6-8, 10117 Berlin, eMail: gleichgeschlechtliche@sensjs.verwalt-berlin.de
     
  • Angelika Thiel
    Kinder? Na klar!
    Ein Ratgeber für Lesben und Schwule
    Campus Verlag, Frankfurt/M. 1996 (vergriffen)
     
    "Welche Möglichkeiten haben lesbische und schwule Paare, ein Kind zu bekommen? Wie sieht der Alltag mit Kindern aus? Und was sagen die Töchter und Söhne selbst über ihre ungewöhnliche Familie? Lesben und Schwule, die sich ein Kind wünschen oder mitten in der Kindererziehung stecken, erfahren in diesem Buch:
    • Welche Chancen sich durch Insemination, Pflegschaft oder Adoption bieten
    • Was hierzulande möglich ist
    • Wie sich Beziehungen durch die Ankunft eines Kindes verändern können
    • Welche Erfahrungen andere lesbische oder schwule Eltern gemacht haben
    • uvm."
       
  • Cordula de la Camp
    Zwei Pflegemütter für Bianca
    Interviews mit lesbischen und schwulen Pflegeeltern
    LIT Verlag, Hamburg 2001
    ISBN 3-5258-5468-x
    www.lit-verlag.de

    Das Buch besteht aus neun Interviews mit lesbischen und schwulen Pflegeeltern, die sehr offen darüber berichten, wie sie zu der Entscheidung kamen, Pflegekinder aufzunehmen, welche Schwierigkeiten und welche positiven Erfahrungen sie machten und wie der Alltag aussieht. Die Interviews sind nur geringfügig redigiert, was sie sehr authentisch, allerdings auch etwas mühsam zu lesen macht. Sie geben einen realistischen Einblick in die Thematik und stellen eine gute Hilfe dar bei der Entscheidung für oder gegen die eigene Aufnahme von Pflegekindern.
    Die Autorin, Cordula de la Camp, ist Dipl. Sozialpädagogin und ausgewiesene Expertin zum Thema Pflege- und Adoptiveltern. Sie bietet Fortbildungen zu diesem Thema an (Kontakt: Cordula de la Camp, T. 030 - 859 47 01). Vgl. oben, Abschnitt über die Website von PFLIZ.
     
  • Uli Streib, Stephanie Gerlach
    Zur Situation von Kindern, die mit lesbischen Müttern oder schwulen Vätern aufwachsen
  • Gabriela Herwig, Lela Lähnemann
    Meine Mutter ist lesbisch, mein Vater ist schwul, das ist (k)ein Problem!?
    beide in: Jutta Hartmann, Christine Holzkamp, Lela Lähnemann (Hg.),
  • Lebensformen und Sexualität.
    Herrschaftskritische Analysen und pädagogische Perspektiven. Dokumentation des Pädagogischen Kongresses in Berlin, 1998
    Kleine Vlg., Bielefeld 1998
    ISBN 3-8937-0285-7
    Der Band enthält ausführliche Literaturhinweise.
     
  • Uli Streib
    Das lesbisch-schwule Babybuch.
    Ein Ratgeber zu Kinderwunsch und Elternschaft
    Querverlag, Berlin 1996
    ISBN 3-8965-6006-9
  • Uli Streib
    Von nun an nannten sie sich Mütter, Lesben und Kinder
    Orlanda Frauenverlag, Berlin 1991
    ISBN 3-9221-6673-3
     
    Diese beiden "Klassiker" von Uli Streib sind sehr lesenswert. Da sie vor der Verabschiedung des Lebenspartnerschaftsgesetzes veröffentlicht wurden, sind einige rechtliche Aussagen überholt. Dies mindert jedoch nicht die Qualität der Lektüre.
     
    Ein weiterer Klassiker ist vergriffen:
  • Birgit Sasse
    Ganz normale Mütter – Lesbische Frauen und ihre Kinder
    Fischer, Frankfurt/M. 1995
     
  • Uwe Sielert
    Zwei-Väter- und Zwei-Mütter-Familien
    Sorgerecht, Adoption und artifizielle Insemination bei gleichgeschlechtlichen Elternteilen.
    in: Siegfried Keil, Michael Haspel (Hg.),
    Gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften in sozialethischer und rechtlicher Perspektive. Beiträge zur rechtlichen Regelung pluraler Lebensformen, Neukirchener Verlag, Neukirchen-Vluyn 2000
    ISBN 3-7887-1787-4
     
    Die folgenden drei Literaturhinweise zum Thema Schwule Väter zitieren wir aus der Liste der HuK (Ökumenische Arbeitsgruppe Homosexualität und Kirche) aus dem Internet: http://www.huk.org/allgem/litliste.htm
     
  • Gerd Büntzly
    Schwule Väter. Erfahrungen, Polemiken, Ratschläge
    Bruno Gmünder Verlag, Berlin 1988
    "Das Buch war lange Zeit das einzige zu diesem Thema. Die verschiedenen Themenbereiche werden immer mit konkreten Beispielen verdeutlicht. Themen sind: Gefangen in Ehe und Familie, religiöse Bindungen, Schuldgefühle, (Ehe)Frauen und Töchter und der schwule Mann (Vater), Kinder schwuler Väter, schwule Väter und deren schwule Beziehungen. Dazu AIDS, juristische Hinweise, Verweise auf Selbsthilfegruppen."
     
  • Andrea Micus
    Schade, daß sie eine Frau ist ...
    Homosexuelle Ehemänner und ihre Angehörigen berichten.
    Bastei-Lübbe Verlag, Bergisch-Gladbach 1994
     
    "Nach den homosexuellen Jugendlichen hat die Journalistin Andrea Micus nun die schwulen Väter als Thema aufgegriffen. Neben sieben schwulen Vätern geben je zwei Kinder, zwei Ehefrauen und zwei Eltern schwuler Väter ihre Erfahrungen wieder (...)."
    Ein sehr lesenswertes Buch, das eben mehr von den Zeugnissen lebt, daher weniger an reinen Sachinformationen liefert als das Buch von Büntzly.
     
  • Thomas Hölscher
    Mann liebt Mann
    Berichte schwuler Ehemänner und Väter
    Verlag Neues Leben, Berlin 1994
     
    "Thomas Hölscher hat in diesem Buch biografische Beiträge und Gespräche mit homosexuellen verheirateten Männern und die Ehefrau eines Homosexuellen aus Deutschland und den Niederlanden zusammengetragen. Das Buch ist in der Fülle seiner Beiträge, die auch die religiöse Thematik betreffen, lesenswert. Die zwanzig Artikel betreffen Menschen aus den verschiedensten Berufen, vom Arbeitslosen über den Bankangestellten bis zum Rentner, ebenso Mitglieder verschiedenster christlicher Konfessionen."
     
  • A. M. Homes
    Jack
    Arena Taschenbuch, Würzburg 1997
    Nicht mehr lieferbar, keine Neuauflage geplant.
    "Die Geschichte eines Sechzehnjährigen, der in der Beziehung zu seinem Vater eine für ihn schockierende Entdeckung macht."
    Deutscher Jugendliteraturpreis
     
  • Michael Willhoite
    Papas Freund
    Jackwerth, Köln 1994
    ISBN 3-932117-08-5
    Bilderbuch für 2-6 jährige
    "Ein Achtjähriger erzählt von der Trennung seiner Eltern und dem schwulen Alltag seines Vaters."
     
  • Sylvia Pah, Joke Schat
    Zusammengehören
    Bilderbuch für Kinder
    Mebes & Noack, 1994
    ISBN 3-927796-37-9
     
  • Michel Tremblay
    Der Mann in Papis Bett
    Roman
    Bruno Gmünder Verlag, Berlin 1990
    ISBN 3-924163-67-7
     
    "Der kanadische Lehrer Jean-Marc, Mitte 40, ist völlig genervt vom ewigen Herumlungern in der schwulen Sub Montréals. Einziger Ausgleich in seinem Leben sind die beiden Lesben, mit denen er ein Haus bewohnt. Und so überrascht es ihn selbst vollkommen, als er merkt, dass er sich wieder verliebt hat – in den wesentlich jüngeren Mathieu, einen hübschen Schauspieler. Sie kommen sich langsam näher, als Jean-Marc einem kleinen Problem begegnet: dem vierjährigen Sébastien, Mathieus kleinen Sohn! Wie sich diese komplizierten Familienverhältnisse – neben den beiden Schwulen hat der Junge noch einen dritten "Vater", den neuen Lover seiner Mutter – entwickeln, hat Tremblay in einem Stil geschrieben, der unbedingt Lust macht, das Buch möglichst rasch zu Ende zu lesen."
     
  • Literaturhinweise zum Beitrag von Dirk Siegfried findet Ihr auf der LSVD-Webseite Gerichtsentscheidungen u. jur. Literatur zum Lebenspartnerschaftsgesetz, die ständig aktualisiert wird.

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