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Projekt Miteinander stärken

Miteinander stärken. Rechtspopulismus entgegenwirken

Das LSVD-Projekt „Miteinander stärken“ fördert die Akzeptanz von Lesben, Schwulen, bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen (LSBTI). Die Entwicklung nachhaltiger Strategien und der Aufbau zivilgesellschaftlicher Allianzen wirken rechtspopulistischen und lsbti-feindlichen Einstellungen entgegen und empowern LSBTI und ihre Verbündeten.

Rechtspopulismus ist längst in Deutschland angekommen. Mit diffamierenden Kampfbegriffen und faktenfreien Kampagnen wird auch Stimmung gegen LSBTI gemacht. Antifeministische Strömungen, völkische Bewegungen und religiös-fundamentalistische Initiativen können dabei an homo- und transphobe Ressentiments anschließen, die auch in der „Mitte der Gesellschaft“ nach wie vor verbreitet sind. Angriffe und Diffamierungen sollen LSBTI einschüchtern und zurück in die gesellschaftliche Unsichtbarkeit drängen. Was kann dieser Entwicklung entgegengesetzt werden? Welche Rolle spielen religiöse, rassistische und völkische Ideologien dabei? Wie kann ein gesellschaftliches Miteinander gestärkt werden?

Hier setzt das LSVD-Projekt „Miteinander stärken“ an: In regionalen Workshops und Konferenzen werden menschenfeindliche Parolen analysiert, effektive Gegenstrategien diskutiert und neue Kooperationen und Bündnisse geschlossen. Eingeladen sind alle, die sich für demokratische Grundwerte und gesellschaftlichen Zusammenhalt engagieren: Vereine und Verbände, Gewerkschaften und Unternehmen, Medien, Wissenschaft, Kultur und Sport, Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften, migrantische und antirassistische Initiativen, Fachkräfte aus der Jugend-, Familien- und Bildungsarbeit und die LSBTI-Community.

LSBTI gehören zur gesellschaftlichen Normalität. Das LSVD-Projekt „Miteinander stärken“ trägt dazu bei, dass sie auch als gleichberechtigt und gleichwertig akzeptiert und anerkannt werden. Denn von einer demokratischen und offenen Gesellschaft profitieren alle. Sie garantiert es, jederzeit, an jedem Ort, ohne Angst und Anfeindung verschieden sein zu können.

Ansprechpersonen für das LSVD-Projekt „Miteinander stärken“ sind:

Jürgen Rausch (juergen.rausch@lsvd.de), telefonisch erreichbar unter 0221-92 59 61 13 und René Mertens (rene.mertens@lsvd.de , telefonisch erreichbar unter 030-78 95 47 63

Veranstaltungen im Rahmen des Projektes

September 2018

  • 22.09.2018, 09:30 Uhr, Köln

    • 2. Regenbogenparlament. Die Veranstaltung findet im VHS Forum und Studienhaus, Cäcilienstraße 35 in 50667 Köln statt. Bitte merken Sie sich den Termin vor. Für die Teilnahme ist eine persönliche Anmeldung erforderlich. Eine Einladung folgt.

März 2018

  • 03.03.2018, 09:30 Uhr, Magdeburg

Februar 2018

  • 17.02.2018, 09:30 Uhr, Berlin

    • 1. Regenbogenparlament-Akzeptanz für LSBTI* - Miteinander stärken In jahrzehntelangen Kämpfen konnten wesentliche Fortschritte bei der rechtlichen Anerkennung und gesellschaftlichen Akzeptanz von Lesben, Schwulen, bisexuellen, trans* und intergeschlechtlichen Menschen (LSBTI*) erreicht werden. Aber auch nach der Öffnung der Ehe und dem wegweisenden Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Dritten Geschlecht bleibt noch viel zu tun. Homophobie, Transfeindlichkeit und weitere Formen der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit sind in vielen gesellschaftlichen Bereichen allgegenwärtig. Zusätzlich machen Gleichstellungsgegner*innen flankiert von religiös fundamentalistischen Gruppen und völkischen Initiativen Stimmung gegen die Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt in unserer Gesellschaft. Im Rahmen des bundesweit ersten Regenbogenparlaments wollen wir gemeinsam darüber diskutieren, wie „Regenbogenkompetenz“  in der Sozialen Arbeit, im Sport, in Religions-gemeinschaften, bei der Versorgung und Integration von Geflüchteten, in den Medien und auch in der auswärtigen Kultur- und Sprachpolitik erhöht werden kann. Für den Bereich Soziale Arbeit wird ein Fachforum mit Fortbildungscharakter speziell für Fachkräfte der Sozialen Arbeit angeboten. In den Fachforen sollen Strategien und Anforderungen zur Umsetzung formuliert und ein Forum zum fachlich qualifizierten Austausch und zur Vernetzung angeboten werden. Die Veranstaltung findet in der Humboldt-Universität zu Berlin, Dorotheenstraße 24, Universitätsgebäude am Hegelplatz in 10117 Berlin statt. Programm / Anmeldung bzw. Invitation/Registration (English version).

Januar 2018

  • 20.01.2018, 09:30 Uhr, Dortmund

    • Gegensteuern - Rechtspopulismus und Gleichstellungsgegner*innen die Stirn bieten“ - Refionales Vernetzungstreffen. Auf dem Vernetzungstreffen in Dortmund wollen wir Bedarfe identifizieren, gemeinsam Strategien entwickeln und Anforderungen an Politik und Gesellschaft formulieren. Die Veranstaltung richtet sich an LSBTI*-Aktivist*innen und Fachkräfte aus den Bereichen Bildung, Soziale Arbeit, Kultur, Sport, Antidiskriminierungs- und Antirassismusarbeit, aus der Jugendarbeit, Familienhilfe, Religionsgemeinschaften und aus migrantischen Organisationen. Gemeinsam mit dem Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V. unterstützen wir Ehrenamtler*innen bei der Teilnahme an der Veranstaltung. Sie können sich selbstverständlich kostenfrei anmelden. Von Hauptamtler*innen erbitten wir zur Deckung der Kosten einen Teilnehmendenbeitrag von 25,00 €. Das Vernetzungstreffen findet im Rathaus Dortmund, Friedensplatz 1 in 44135 Dortmund. Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie hier.

Dezember 2017

  • 09.12.2017, 09:30 Uhr, Mannheim

    • „Gegensteuern - Rechtspopulismus und Gleichstellungsgegner*innen die Stirn bieten" Auf dem regionalen Vernetzungstreffen in Mannheim wollen wir menschenfeindliche Parolen analysieren, effektive Gegenstrategien diskutieren und neue Kooperationen und Bündnisse schmieden. Gleichzeitig sollen auch Anforderungen an Politik und Gesellschaft formuliert werden. Es erwarten Euch Workshops, Vorträge und Thementische. Die Veranstaltung richtet sich an LSBTTIQ-Aktivist*innen und Fachkräfte aus den Bereichen Bildung, Soziale Arbeit, Kultur, Sport, Antidiskriminierungs- und Antirassismusarbeit, aus der Jugendarbeit, Familienhilfe, Religionsgemeinschaften und aus migrantischen Organisationen. Wir bitten um Anmeldung bis spätestens 30.11.2017. (siehe Anmeldeformular). Ansprechpersonen für das Projekt „Miteinander stärken“ sind: Jürgen Rausch (juergen.rausch@lsvd.de ) und René Mertens (rene.mertens@lsvd.de). Eine Veranstaltung des Lesben- und Schwulenverbandes in Kooperation mit den LSBTI-Beauftragten der Stadt Mannheim und dem Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg. Hier geht es zum Programm und zur Anmeldung.Gemeinsam mit den LSBTI-Beauftragten der Stadt Mannheim wollen wir Ehrenamtler*innen bei der Teilnahme unterstützen und bieten ein Kontingent von beitragsfreien Plätzen an.  Für weitere Informationen sprechen Sie uns an!

Oktober 2017