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Regenbogenfamilien gleichstellen

International Family Equality Day


Zum „International Family Equality Day“ am 6. Mai 2012 erklärt Dr. Julia Borggräfe, Sprecherin des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD):

Jeder Mensch hat unabhängig von der sexuellen Identität das Recht, eine Familie zu gründen. Regenbogenfamilien erfahren jedoch noch immer massive Diskriminierung: Die unklare Gesetzeslage zur gemeinsamen Elternschaft, das fehlende Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare, von Vorurteilen bestimmte Gutachten von Jugendämtern sowie Familiengerichten, die ausgehend von einem überholten, konservativen Familienbild urteilen.

Vor allem die Kinder tragen die Folgen der systematischen Schlechterstellung von Regenbogenfamilien durch das Steuer-, Familien- und Abstammungsrecht. Die Augen vor dieser Diskriminierung zu verschließen, statt schnelle Abhilfe zu schaffen, bedeutet eine verpasste Investition in die Zukunft dieser Kinder und unseres Landes. Der Staat hat den Auftrag, Familien zu unterstützen – unabhängig von ihrer Zusammensetzung.


Im Juli 2011 wurde auf dem ersten internationalen Symposium von LGBT-Familien-Organisationen aus Europa, USA & Kanada der „International Family Equality Day“ ausgerufen – ein internationaler Tag der Regenbo-genfamilien.

Der „International Family Equality Day“ setzt ein Zeichen für die weltweite Solidarität aller Regenbogenfamilien, für deren Stärkung und Gleichstellung. Die Initiative lesbischer und schwuler Eltern (ILSE) und der LSVD beteiligen sich an diesem Tag auf fröhliche, Mut machende Art und Weise: mit Regenbogenfamilienfesten in den Zoos verschiedener Großstädte.

Weitere Informationen unter: www.internationalfamilyequalityday.org