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Bambi-Verleihung 2011 an Bushido

Burda muss Fehler korrigieren

Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) hat heute in einem offenen Brief den Verleger Dr. Hubert Burda aufgefordert, die Verleihung des Preises für Integration an Bushido im Jahre 2011 öffentlich als Fehler einzugestehen.

Es kann nicht sein, dass jemand, der gegen Minderheiten hetzt und immer wieder zu Gewalttaten gegen Homosexuelle aufruft, sich mit einem Preis für gelungene Integration schmücken darf.

Dr. Burda muss sich endlich öffentlich von der Fehlentscheidung von 2011 distanzieren und ebenso öffentlich gegen homosexuellenfeindliche und Gewalt verherrlichende Tendenzen bei Bushido und in der Gesellschaft Stellung beziehen.

Hetzparolen à la Bushido befeuern antihomosexuelle Gewalt. Sie befördern Mobbing, das insbesondere viele homosexuelle Jugendliche erfahren müssen. Wir appellieren an Dr. Burda, nun endlich ein Zeichen der Distanzierung von Bushido und der tätigen Reue zu setzen und als Wiedergutmachung z. B. ein schwul-lesbisches Jugend- oder Menschenrechtsprojekt zu unterstützen.

In seinem neuesten Song „Stress ohne Grund“, der von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien heute zu Recht indiziert wurde, hetzt Bushido erneut in unerträglicher Weise gegen Homosexuelle und singt vom Mord an Politikerinnen und Politikern. Er setzt seine alte Hetze und Gewaltverherrlichung, die bei der Preisverleihung 2011 längst bekannt und gut dokumentiert war, bruchlos fort. Der LSVD hat, neben anderen, Strafanzeige gegen Bushido gestellt.

Hier der offene Brief an Dr. Hubert Burda

LSVD Bundesgeschäftsstelle
Pipinstr. 7
50667 Köln
lsvd@lsvd.de
www.lsvd.de