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Gratulation an Frankreich

Deutschland darf nicht länger abseits stehen

Zur Schlussabstimmung des französischen Senats über die Öffnung der Ehe und das Adoptionsrecht erklärt Günter Dworek, Sprecher des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD):

Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) gratuliert Frankreich zu der historischen Entscheidung, Lesben und Schwule durch die „Ehe für alle“ volle Gleichberechtigung zu gewähren. Damit werden die Prinzipien von Freiheit, Gleichheit und Geschwisterlichkeit auch für Lesben und Schwule rechtlich verwirklicht.

Am Mittwoch hat Uruguay die Ehe geöffnet, heute Frankreich. Weltweit erleben wir einen Aufbruch in demokratischen Gesellschaften, Lesben und Schwule endlich volle Rechte zu garantieren und damit jahrhundertealte Fesseln von Verfolgung und Diskriminierung abzustreifen.

Deutschland darf hier nicht abseits stehen. Es gibt keinen sachlichen Grund, lesbische und schwule Paare anders zu behandeln als Eheleute. Auch müssen gleichgeschlechtliche Familien mit Kindern den vollen Schutz der Rechtsordnung erhalten. Am 22. März 2013 hat sich der Bundesrat als erstes Verfassungsorgan für die Öffnung der Ehe ausgesprochen und einen entsprechenden Gesetzentwurf beschlossen. Wir fordern Bundesregierung und Bundestag auf, diese Initiative aufzugreifen und endlich gleiches Recht zu schaffen. Deutschland darf kein Diskriminierer-Staat bleiben.

 

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