Zum Inhalt - Zur Navigation

Inhalt

Lesben- und Schwulenverband gratuliert SPD

Zum 150jährigen Parteijubiläum der SPD erklärt Axel Blumenthal, Sprecher des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD):

Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) gratuliert der SPD zu ihrem Gründungsjubiläum. Sie hat in 150 Jahren der Demokratie und den Menschenrechten unschätzbare Dienste geleistet.

Die SPD hat gewichtigen Anteil daran, dass Lesben und Schwule heute in Deutschland frei und selbstbestimmt leben können. Sie war die erste Partei, die sich gegen die Kriminalisierung von Homosexualität einsetzte. Bereits im Kaiserreich unterstützten die Sozialdemokraten die erste homosexuelle Bürgerrechtsbewegung. Ihr Parteivorsitzender August Bebel kämpfte im Reichstag engagiert gegen den § 175 RStGB, der Homosexuelle zu Verbrechern stempelte.

Auch in der Bundesrepublik wurden die großen Reformen in Bezug auf Homosexuelle erst durch die Regierungsbeteiligung der SPD möglich: Die Entkriminalisierung der Homosexualität unter Erwachsenen durch Reform des § 175 StGB im Jahre 1969 und die Einführung der Eingetragenen Lebenspartnerschaft 2001.

Die volle Gleichstellung schwuler und lesbischer Paare steht noch aus. Als nächster Schritt muss die Öffnung der Ehe folgen. Wir begrüßen es, dass die SPD diese Forderung in ihr Wahlprogramm aufgenommen hat.

--
LSVD-Bundesverband
Hauptstadtbüro
Leitung/Pressesprecherin
Renate Rampf
Chausseestr. 29
10115 Berlin
Tel.: 030 - 78 95 47 78
Fax: 030 - 78 95 47 79
E-Mail: Presse@lsvd.de
www.lsvd.de
www.hirschfeld-eddy-stiftung.de