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Mit der Verfolgung von Homosexuellen beginnt der Kampf gegen die Zivilgesellschaft

Menschenrechtsfeind Putin kommt zur Hannover-Messe

Zu den Razzien russischer Behörden in zivilgesellschaftlichen Gruppen und politischen Stiftungen erklärt Manfred Bruns, Sprecher des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD):

Der Lesben- und Schwulenverband kritisiert die Razzien der russischen Behörden bei Nichtregierungsorganisationen aufs schärfste. Die jüngsten Übergriffe machen deutlich, dass das geplante Antihomosexualitätsgesetz ein wichtiger Teil einer systematischen Unterdrückungspraxis ist. Es beginnt mit dem Verbot des Sprechens über Homosexualität und zielt auf das Verbot jeder Aufklärung und politischen Meinungsäußerung. Stets werden Menschenrechtsverteidiger und demokratische Organisationen unter dem Verweis auf angeblich russische Werte eingeschüchtert und mundtot gemacht.

Wir fordern die Bundesregierung auf, sich klar und deutlich zu positionieren. Kanzlerin Merkel, die Präsident Putin anlässlich der gemeinsamen Eröffnung der Hannover-Messe begrüßen will, muss endlich auch die systematischen Menschenrechtsverletzungen an Homosexuellen kritisieren. Wirtschaftliche Interessen sind kein Argument, um vor einem Menschenrechtsfeind einzuknicken.

--LSVD-BundesverbandHauptstadtbüroLeitung/PressesprecherinRenate RampfChausseestr. 2910115 BerlinTel.: 030 - 78 95 47 78Fax: 030 - 78 95 47 79E-Mail: Presse@lsvd.dewww.lsvd.dewww.hirschfeld-eddy-stiftung.de