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Prominente fordern Gleichstellung

Offener Brief an die Mitglieder des Bundestages
 

35 Prominente aus Wissenschaft, Kunst und Politik haben sich in einem offenen Brief an den Deutschen Bundestag, der heute auf spiegel.online.de veröffentlicht wurde, für die Gleichstellung von Homosexuellen ausgesprochen. Dazu erklärt Axel Hochrein, Sprecher des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD):

Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) begrüßt das Engagement aus der Zivilgesellschaft. Wir freuen uns über die Unterstützung der prominenten Frauen und Männer für die Politik der Gleichstellung und hoffen auf viel Zulauf und weitere Unterstützende.

Der offene Brief unterstützt die Arbeit, die wir mit der Aktion „Keine halben Sachen!“ angestoßen haben. Lesben und Schwule müssen endlich gleich gestellt werden. Die Zeit ist reif für die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare.

Am 22. März 2013 hat sich der Bundesrat als erstes Verfassungsorgan für die Öffnung der Ehe ausgesprochen. Die Gesetzesinitiative des Bundesrates weist exakt den richtigen Weg zur Gleichstellung. Im Bürgerlichen Gesetzbuch soll es zukünftig heißen: „Die Ehe wird von zwei Personen verschiedenen oder gleichen Geschlechts auf Lebenszeit geschlossen.“

Wir fordern den Bundestag auf, sich dem nächsten Schritt nicht länger zu verweigern. Eine parlamentarische Mehrheit gibt es ja schon: SPD, FDP, Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen haben sich zur Öffnung der Ehe bekannt. Gleichberechtigung ist möglich!

Der offene Brief

Die Liste der Unterzeichnenden

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