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EU-Kommissar Oettinger muss sich entschuldigen

(29.10.2016) Zu der Skandalrede des EU-Kommissars Günther Oettinger erklärt Stefanie Schmidt, Sprecherin des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD):

Es ist unfassbar, dass ein EU-Kommissar abgeschmeckte Alt-Herren-Witze von der "Pflicht-Homo-Ehe" in öffentlicher Rede zum Besten gibt. Er denunziert damit den Kampf von vielen Millionen EU-Bürgerinnen und -Bürgern um Gleichberechtigung. Wenn Oettinger sich nicht schleunigst von seinen Ausfällen distanziert und entschuldigt, disqualifiziert er sich nachhaltig für das Amt eines EU-Kommissars. Ein EU-Kommissar muss glaubhaft die europäischen Werte von Nichtdiskriminierung vertreten können, anstatt rassistischen und homophoben Vorurteilen das Wort zu reden.

Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) ist ein Bürgerrechtsverband und vertritt die Interessen und Belange von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen (LSBTI). Gleiche Rechte, Vielfalt und Respekt – wir wollen, dass LSBTI als selbstverständlicher Teil gesellschaftlicher Normalität akzeptiert und anerkannt werden.

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