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Dokumentation

Pressemeldung von LSVD-Pressedienst

22. Juli 2005

Bürgerrechte verteidigt!

LSVD begrüßt Urteil zugunsten von CSD in Riga.


Zum Urteil des Rigaer Verwaltungsgerichts, das Verbot des Christopher Street Days (CSD) aufzuheben, erklärt Philipp Braun, Sprecher des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD):

Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) begrüßt die Entscheidung des Rigaer Verwaltungsgerichts zugunsten des „Rigas Praids“. Die Entscheidung ist ein deutliches Signal, dass Demokratie und Bürgerrechte für alle Menschen gelten, unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung. Wir freuen uns mit den Organisatoren des Rigas Praids, dass die Demonstration morgen wie geplant stattfinden kann.

Das Rigaer Verwaltungsgericht hatte heute die Entscheidung des Rigaer Stadtdirektors Eriks Skapars, den für den 23. Juli in der lettischen Hauptstadt geplanten Christopher Street Day zu verbieten, für unzulässig erklärt und die Demonstration genehmigt. Der Veranstalter des Rigas Praids, die „Gay and Lesbian Youth Support Group“, hatte gegen das Verbot geklagt.

Der Lesben- und Schwulenverband fordert die Rigaer Stadtverwaltung und die Polizei dazu auf, nun auch für die Sicherheit der Demonstrationsteilnehmer zu sorgen. Mehrere als radikal eingestufte Gruppen haben Gegendemonstrationen angekündigt. Eine dieser Gegendemonstrationen hatte Stadtdirektor Eriks Skapars im Gegensatz zum CSD genehmigt.