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Dokumentation

Pressemeldung von Hirschfeld-Eddy-Stiftung

28. September 2007

Dritter Todestag von Fannyann Eddy


Zum 3. Todestag von Fannyann Eddy erklärt Axel Hochrein, Vorstandsmitglied
der Hirschfeld-Eddy-Stiftung:

Vor genau drei Jahren, 28. September 2004, wurde Fannyann Eddy in ihrer
Heimat Sierra Leone brutal ermordet. Dort hatte sie im Jahre 2002 die Sierra
Leone Lesbian and Gay Association (SLLGA) gegründet, die seither für die
Rechte von Lesben und Schwulen kämpft. Fannyann trat in ihrem Kampf immer
offen und selbstbewusst auf. Und das als lesbische Frau in einer
Homosexuellen feindlich gesinnten Gesellschaft, in der Lesben und Schwule in
Angst und Unsichtbarkeit leben.

Fannyann war eine Persönlichkeit mit außerordentlichem Mut und
außerordentlicher Integrität, die buchstäblich ihr Leben den Menschenrechten
widmete und deshalb Opfer eines Hassverbrechens wurde: Sie wurde im Büro der
SLLGA ermordet aufgefunden, Berichten zufolge war sie mehrfach vergewaltigt
worden, ihr Gesicht war verstümmelt, das Genick gebrochen. Fannyann Eddy
hinterließ ihre Lebensgefährtin Esther und einen neunjährigen Sohn.

Der Kampf für die Menschenrechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und
Transgender, der in Europa begann, findet heute auf allen Kontinenten statt,
oft mit hohem persönlichem Risiko. Die Hirschfeld-Eddy-Stiftung hat sich zum
Ziel gesetzt, diesen Kampf für Menschenrechte zu unterstützen.

Informationen zu Fannyann Eddy, der Hirschfeld-Eddy-Stiftung sowie zu
Möglichkeiten der Unterstützung gibt es hier:

Hirschfeld-Eddy-Stiftung
Postfach 103414, 50474 Köln
T. (0221) 925961-0, F. (0221) 925961-11
www.Hirschfeld-Eddy-Stiftung.de

Konto 50 100 00
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ / BIC: 370 205 00 / BFSWDE33
IBAN: DE30 3702 0500 0007 0868 00