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Dokumentation

Pressemeldung von LSVD

25. Mai 2007

Einladung zum LSVD-Podiumsgespräch am 11. Juni 2007 in Berlin

Strategien zur Überwindung der strafrechtlichen Verfolgung von Homosexualität in über 80 Staaten


In Zusammenarbeit mit dem Forum Menschenrechte und ILGA führt der LSVD in Berlin ein Podiumsgespräch zum Thema Menschenrechte durch.

Engagement für Menschenrechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern stärken: Strategien zur Überwindung der strafrechtlichen Verfolgung von Homosexualität in über 80 Staaten

Teilnehmerinnen und Teilnehmer:

     

  • Begrüßung: Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister von Berlin
  • Moderation: Hartmut Schönknecht, LSVD
  • Barbara Lochbihler, Forum Menschenrechte/amnesty international
  • Dr. Heiner Bielefeldt, Deutsches Institut für Menschenrechte
  • Rosanna Flamer-Caldera, International Lesbian and Gay Association ILGA
  • Philipp Braun, ILGA/LSVD
  • Peter Rothen, Arbeitsstab Menschenrechte im Auswärtigen Amt
  • Volker Beck, Bundestagsausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe

Wann: 11. Juni 2007 in Berlin, 18.00 Uhr

Wo: Berliner Rathaus, Louise-Schroeder-Saal (Raum 337, 3. OG), Eingang Jüdenstraße, Berlin

Hintergrund:

Dank der brasilianischen Initiative "Menschenrechte und sexuelle Orientierung" in der UN-Menschenrechtskommission 2003 wird dem Thema Menschenrechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern (LSBT) innerhalb des UN-Menschenrechtssystems verstärkt Beachtung geschenkt. Dieser Prozess wurde in den vergangenen vier Jahren von Bundesregierung, Parlament und Zivilgesellschaft unterstützt.

Inzwischen haben 54 Staaten das norwegische Statement zu Menschenrechten von LSBT im UN-Menschenrechtsrat unterstützt, und die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Frau Louise Arbour, hat sich wiederholt für den Schutz von LSBT stark gemacht, zuletzt in einer Antwort auf eine Anfrage des LSVD im UN-Menschenrechtsrat im März 2007.

Wir ziehen nicht nur Resümee, sondern vor allem überlegen wir gemeinsam mit Akteuren der Menschenrechtspolitik, wie angesichts der Strafbarkeit homosexueller Handlungen in über 80 Staaten die LSBT-Menschenrechtsarbeit vor Ort gestärkt werden kann.