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Dokumentation

Pressemeldung von LSVD

21. Juli 2006

Forderungen zum CSD: Gleiche Rechte für Lesben und Schwule endlich verwirklichen

5 Jahre Erfahrung mit dem Lebenspartnerschaftsgesetz


Vor fünf Jahren trat das Lebenspartnerschaftsgesetz in Kraft. Wegen der Blockade im Bundesrat wurden nur die Regelungen im Gesetz Wirklichkeit, die ohne Zustimmung des Bundesrats hatten verwirklicht werden können. Der LSVD fordert, nach fünf Jahren endlich gleiche Rechte für Lesben und Schwule zu verwirklichen. Dazu erklärt Sabine Gilleßen, Sprecherin des LSVD:

Wir kämpfen für die volle rechtliche Gleichstellung der Lebenspartnerschaft mit der Ehe. Das Bundesverfassungsgericht hat die rechtliche Gleichstellung der Lebenspartnerschaften für zulässig erklärt. Es ist höchste Zeit, die Lebenspartnerschaft zu vollenden und das Ungleichgewicht von Rechten und Pflichten aus der Welt zu schaffen. Liebe verdient Respekt! Respekt für Lesben und Schwule äußert sich auch in der Verwirklichung von gleichen Rechten für ihre Partnerschaften.

Drei europäische Staaten, Niederlande, Belgien und Spanien führten die Ehe für Lesben und Schwule mit gleichen Rechten und Pflichten ein. Machen wir's den Spaniern nach! Dafür spricht alles: Denn gleiche Pflichten haben wir bereits, jetzt brauchen wir auch gleiche Rechte. Alles andere ist Diskriminierung und unserer demokratischen Gesellschaft unwürdig. Ungleichbehandlungen betreffen u. a. alle steuerrechtlichen Bereiche, das Adoptionsrecht oder das Beamtenrecht.

LSVD auf dem CSD Berlin:

Navina Omilade, Fußball Nationalspielerin auf dem LSVD Wagen

Auch in diesem Jahr ist der LSVD in Berlin mit einem Wagen präsent. Der Wagen steht unter dem Motto: Respekt für Lesben und Schwule. Navina Omilade, Fußball Nationalspielerin und Schirmfrau der Berlin Respect Gaymes wird auf dem LSVD Wagen mitfahren.

Standort des Wagens vor Abfahrt: Kurfürstendamm Ecke Meinekestraße. 

Start: 22. Juli 2006 um 12 Uhr. Wagen Nummer 9. Kontakt: 0171 5307188