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Dokumentation

Pressemeldung von FDP Saar

20. Juli 2005

Keiner hat es verdient diskriminiert werden!

Maas muss sich von Schwusos Vorsitzender distanzieren.


„Wer Diskriminierungen als gerechtfertigt darstellt, hat nichts an der Spitze einer Bevölkerungsgruppe zu suchen, die häufig selbst zu unrecht diskriminiert wird. Ich fordere deshalb den SPD Landeschef Heiko Maas auf, sich von den Äußerungen der Landesvorsitzenden der Schwulen und Lesben in der SPD, Sabine Maurer, zu distanzieren", erklärt der FDP-Landesvorsitzende Christoph G. Hartmann anlässlich entsprechender Äußerungen von Sabine Maurer.

Diese hatte in einem Interview mit der Saarbrücker Zeitung erklärt, dass der FDP Bundesvorsitzende Guido Westerwelle selber schuld sei, wenn er aufgrund seiner Homosexualität diskriminiert werde. Zitat „Wer so zu einem Outing kommt, wie Herr Westerwelle, der hat es nicht besser verdient". Frau Maurer hatte mit diesen Äußerungen den Direktkandidaten der Saar SPD Ottmar Schreiner verteidigt, der auf der Wahlkreisvertreterversammlung am Wochenende Dr. Guido Westerwelle mit „Dr. Schwesterwelle" beschimpft hatte. Für seine Rede hatte Schreiner von den Teilnehmern Applaus bekommen. Hartmann: „Erst entgleist der Direktkandidat, dann tritt die Schwusos-Vorsitzende noch einmal kräftig nach. Dazu darf ein Landeschef nicht länger schweigen. Sonst entsteht der Eindruck, dass da Methode hinter steckt und hier Wahlkampf auf niedrigstem Niveau stattfindet".

 

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