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Dokumentation

Pressemeldung von LSVD

03. Juli 2019

Konflikt um Regenbogenflaggenhissung in Berlin-Spandau

Statement des LSVD-Bundesvorstands


(03.07.2019) Der LSVD-Bundesvorstand bedauert die öffentliche Auseinandersetzung zwischen der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten des Bezirks Spandau Juliane Fischer und dem Geschäftsführer des LSVD Berlin-Brandenburg Jörg Steinert im Zusammenhang mit dem Hissen der Regenbogenflagge. Für uns als Bundesvorstand gehört zur Professionalität und gutem Stil dazu, immer zuerst das persönliche Gespräch zu suchen und auch auf vielleicht als unberechtigt empfundene Kritik souverän und verantwortungsvoll zu reagieren, vor allem wenn die Kommunikation im bilateralen, nicht-öffentlichen, Mailverkehr gesucht wurde. Nach unserer Ansicht ist das hier zum Schaden aller Beteiligten versäumt worden. Das haben wir auch dem Vorstand des LSVD Berlin-Brandenburg sowie seinem Geschäftsführer Jörg Steinert mitgeteilt.

Grundsätzlich sind die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten für uns potentielle Bündnispartner*innen. In den programmatischen Grundsätzen, die der gesamte LSVD 2018 beschlossen hat, wird ausdrücklich betont: „Angesichts der bedrohlichen nationalistischen und LSBTI-feindlichen Mobilisierung braucht es Zusammenhalt aller emanzipatorischen Kräfte. Daher werben wir für eine solidarische interne Diskussionskultur, die Kritik und Widersprüche aushält“. Wer der AfD Futter liefert, verletzt diese Grundsätze eindeutig.

LSVD-Bundesvorstand

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