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Dokumentation

Pressemeldung von LSVD

04. Juli 2007

Mutiger Schritt der hessischen Kultusministerin

Hessische Landesregierung soll sich stärker gegen Diskriminierung einsetzen


Zum Selbst-Outing der hessischen Kultusministerin Karin Wolff (CDU) erklärt Hannah Lea, Sprecherin des Lesben- und Schwulenverbandes LSVD:

Die Äußerungen der hessischen Kultusministerin Karin Wolff in der Bild-Zeitung sind ein mutiger, begrüßenswerter Schritt.

Allerdings sollte ein Selbst-Outing heute nicht mehr für Aufregung sorgen. Längst sollte hier Normalität eingekehrt sein.

Für fast alle Politikerinnen und Politiker ist es selbstverständlich, sich in der Öffentlichkeit mit Ehepartner oder Lebensgefährtin zu zeigen. Für lesbische Politikerinnen und schwule Politiker sollte hier nichts anderes gelten.

Wir hoffen, dass Frau Wolffs Schritt in die Öffentlichkeit für die hessische Landesregierung ein Anstoß ist, sich künftig stärker für den Abbau der Diskriminierung von Lesben und Schwulen einzusetzen.

Dazu gehört auch, im Schulunterricht an den Zielen der Aufklärung gegenüber obskuren Weltdeutungen festzuhalten.