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Dokumentation

Pressemeldung von Schwule Netzwerk NRW e.V.

09. Juni 2005

Schwule Ehrung für den Vater der Lindenstraße, Hans W. Geißendörfer

Einladung zur Berichterstattung / Bitte um Vorankündigung


Im Rahmen des Christopher Street Days (CSD) in Köln verleiht das Schwule Netzwerk NRW e.V. die „Kompassnadel“ an den Produzenten der TV-Serie Lindenstraße, Hans W. Geißendörfer.

Zu diesem Ereignis

am 2. Juli um 12 Uhr

im Gürzenich, Martinstraße 29-37, Köln

möchten wir Sie recht herzlich einladen.

Auf dem gemeinsam vom Schwulen Netzwerk NRW e.V. und Aids-Hilfe NRW e.V. durchgeführten CSD-Empfang werden jährlich prominente Personen ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise für die Emanzipation Homosexueller eingesetzt haben.

Vor Hans W. Geißendörfer hat das Schwule Netzwerk NRW seit 2001 den Kölner Regierungspräsidenten Jürgen Roters (SPD), die Grünen-Politikerin Claudia Roth, Berlins Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) sowie die ehemalige CDU-Gesundheitsministerin Rita Süssmuth für ihre Verdienste um die schwul-lesbische Emanzipation ausgezeichnet. Der Preis wird von Oberbürgermeister Fritz Schramma (CDU) überreicht. Er vertritt die Preisträgerin des Vorjahres, Rita Süssmuth (CDU).

„Mit der Sonntags-Serie im Ersten hat Geißendörfer Homosexualität alltäglich gemacht und mit Ausdauer Protest und Widerspruch ausgehalten“, begründet Steffen Schwab, Vorstand im Schwulen Netzwerk NRW, die Nominierung des Regisseurs. Die „Lindenstraße“ habe einen Beitrag zur Akzeptanz von Schwulen und Lesben mit all ihren Schwächen und Unzulänglichkeiten, Ängsten und Ungeschicktheiten geleistet. Geißendörfer hat bereits 1986 den ersten Schwulen in die Lindenstraße einziehen lassen. Für Aufregung sorgte 1990 der erste schwule Kuss. Die erste schwule Hochzeit fand 1997 statt, als es noch keine Eingetragene Lebenspartnerschaft gab und schließlich zeigte er in der Dauerserie auch die erste Adoption durch einen schwulen Mann.

Parallel geht der Preis immer auch an Vereine oder Personen, die durch ihr ehrenamtliches Engagement hervortreten. Aus dem Bereich des Ehrenamts in der schwulen Selbsthilfe wird in diesem Jahr der Dortmunder Frank Przibylla ausgezeichnet.

Der Preisträger Frank Przibylla ist seit 25 Jahren in der schwulen und schwul-lesbischen Selbsthilfe im Ruhrgebiet aktiv. Seine langjährige unermüdliche Arbeit hat wesentlich dazu beigetragen, dass aus dem Dortmunder KCR das älteste Homo-Zentrum der Republik werden konnte. Przibylla verwaltet nicht nur die Finanzen des KCR, sondern organisiert auch Ausstellungen, pflegt Kontakte zu Behörden und anderen Verbänden. Darüber hinaus ist er im Vorstand des Schwul-lesbischen Arbeitskreises Dortmund (Slado) sowie im Arbeitskreis lesbischer und schwuler Justizbediensteter (AlsJub) aktiv. Dr. Stefan Jüngst, Landeskoordinator für schwule Seniorenarbeit in NRW, wird sein Wirken würdigen.

Der CSD-Empfang findet im elften Jahr erstmals im Kölner Gürzenich statt. Moderiert wird der Empfang von Georg Roth, alias Sister George. Terry Truck und Mouron, die Diva der Diven, umrahmen das Event musikalisch.

Weitere Infos zur „Kompassnadel“, die Preisträger der Vorjahre sowie über die Arbeit des Verbandes finden Sie unter www.schwules-netzwerk.de

Verleihung der Kompassnadel an Hans W. Geißendörfer und die Lindenstraße

CSD-Empfang des Schwulen Netzwerks NRW e.V. und der AIDS-Hilfe NRW e.V.

Samstag, 2. Juli 2005 | 12 Uhr im GÜRZENICH zu Köln

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Christian Scheuß

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