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Dokumentation

Pressemeldung von Volker Beck

07. Oktober 2005

Zu Pressemeldungen über ein neues Vatikandokument

zu homosexuellen Priestern


"Der Priesterkandidat muß lernen, sexuelle Reizbarkeit zu verstehen und durchzustehen und damit in keuscher und zölibatärer Form umzugehen. Aber dies gilt in gleicher Weise für heterosexuell wie für homosexuell veranlagte Menschen," heißt es in einem Arbeitspapier der katholischen Deutschen Bischofskonferenz vom September 1999

Beck erklärt:

"Solange die Anforderungen an homosexuelle und heterosexuelle Priesterkandidaten bezüglich ihres enthaltsamen Lebenswandels gleichartig sind, ist dagegen nichts zu sagen.

Wenn der Vatikan nun aber Sonderregeln gegen homosexuelle Priester erfände, würde er indirekt den Homosexuellen unabhängig von ihrem konkreten Verhalten  zentrale Eigenschaften und Möglichkeiten des Mensch- und Christseins absprechen. Er widerspräche dann auch der Erkenntnis des Weltkatechismus und anderer Lehrschreiben aus Rom, dass es eine homosexuelle Veranlagung gibt, die schlechterdings ja nicht schuldhaft sein kann."

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++++ Informationen aus dem Büro Volker Beck, MdB, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der Bundestagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN++++

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