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Dokumentation

Pressemeldung von Schwusos

26. Januar 2006

SCHWUSOS begrüßen Initiative zum Wiederaufbau des Magnus-Hirschfeld-Instituts


Heute hat sich die Initiative Queer Nations (www.queer-nations.de) zum Wiederaufbau des Magnus-Hirschfeld-Instituts in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Bundesvorstand der Lesben und Schwulen in der SPD begrüßt dieses Vorhaben. Magnus Hirschfelds Wirken für die Entkriminalisierung der Homosexualität und die Toleranz sexuellen Minderheiten gegenüber wurde 1933 durch nationalsozialistischen Terror zerstört, das Archiv und die Bibliothek seines Hauses geplündert. An diese Tradition anzuknüpfen ist die Idee dieser Bürgerinitiative.

Die SPD hat nicht erst seit Übernahme der Regierungsverantwortung 1998 mit dafür Sorge getragen, dass der Respekt vor Homosexuellen wachsen kann, sie hat maßgeblich am Rechtsinstitut der Eingetragenen Partnerschaft mitgearbeitet und es gesetzlich durchgesetzt.

Ein neues wissenschaftliches Institut, eine Denkfabrik zur Forschung und Förderung des Wissens über Homosexualitäten ist überfällig und steht in der Tradition der sozialdemokratischen Bemühungen um Anerkennung und Respekt für schwule Männer und lesbische Frauen.

Diese Initiative könnte dazu beitragen, die gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Leistungen Homosexueller, ihre Geschichte und ihre beschämende Verleugnung sichtbar zu machen. Nicht nur der Abbau von Diskriminierungen, sondern auch die selbstverständliche Teilhabe von Minderheiten steht in der besten Tradition sozialdemokratischer Bürgerrechtspolitik.

Für den Bundesvorstand

Markus Schuke

Mitglied des Bundesvorstands der Lesben und Schwulen in der SPD [SCHWUSOS] Pressesprecher

Jan Oswald

Komm. Bundesvorsitzender AK Lesben und Schwule in der SPD [SCHWUSOS]

Mob.: +49 160 63 42 150