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Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD)

Neuigkeiten

25.02.2021
Jetzt Petition unterschreiben: Grundgesetz für AlleDebatte um Änderung von Artikel 3 für eine Verankerung des Diskriminierungsschutzes nutzenDie Fraktionen des Deutschen Bundestags beraten zurzeit über eine Änderung von Artikel 3, Absatz 3 Grundgesetz. Neben der Ersetzung des Rassebegriffs ist es von historischer Bedeutung, in diesem Zuge endlich einen Diskriminierungsschutz für Lesben, Schwule, bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche Menschen zu verankern.
24.02.2021
„Grundgesetz für Alle“Über 100 Prominente und Organisationen fordern den Schutz der queeren Community in „Artikel 3“Über 100 Prominente und Organisationen fordern die derzeitige Beratung im Bundestag und in der Bundesregierung über eine Ersetzung des Rassebegriffs in Artikel 3 Grundgesetz zu nutzen, um in diesem Zuge endlich auch einen verfassungsrechtlichen Diskriminierungsschutz für LSBTI festzuschreiben.
28.01.2021
Neue Ausgabe der LSVD-Zeitschrift respekt! erschienen Achtseitiges Special über die Auswirkungen der Coronapandemie auf LSBTIDie neue Ausgabe der LSVD-Zeitschrift respekt! ist druckfrisch erschienen. Mit Kommentaren zur Bundespolitik, Berichten aus den LSVD-Landesverbänden und Beiträgen zu den Projekten der Hirschfeld-Eddy-Stiftung.
01.01.2021
Bundespräsident Steinmeier trifft LSVDGratulation zu 30 Jahren für RespektAustausch über Hasskriminalität, Corona, Regenbogenfamilien, LSBTI-Geflüchtete und die internationale Menschenrechtspolitik. Anlässlich des 30jährigen Verbandsjubiläums empfing Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier Mitglieder des LSVD-Bundesvorstands.

Was steht dazu in unserem Programm?

  • Gleichstellung im Grundgesetz verankern

    Gleichstellung im Grundgesetz verankern

    Mit dem Grundrechtekatalog hat sich unsere Demokratie souverän selbst rechtsstaatliche Grenzen gesetzt. Die Grundrechte limitieren auch demokratisch ermächtigte Mehrheiten. Sie schützen die Freiheit und das Recht auf Verschiedenheit in Gleichheit. Allerdings blieb 1949 der Katalog der speziellen Diskriminierungsverbote in Artikel 3, Absatz 3 des Grundgesetzes unvollständig. Sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität sind dort nicht erwähnt. Das wirkt sich bis heute negativ auf die Lebenssituation von LSBTI aus. Wer dort nicht genannt wird, läuft Gefahr, in der gesellschaftlichen und politischen Wirklichkeit ignoriert zu werden. So musste das Bundesverfassungsgericht in den vergangenen Jahren immer wieder gegenüber diskriminierendem staatlichen Handeln korrigierend eingreifen, um den Grundrechten von Lesben, Schwulen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen auf Gleichbehandlung und freie Entfaltung der Persönlichkeit Geltung zu verschaffen. Gerade gegenüber politischen Kräften, die Demokratie als Diktatur einer vermeintlichen Mehrheit missverstehen, muss ein inklusives Grundrechteverständnis auch im Verfassungstext besiegelt werden. Fundamentale Normen des Zusammenlebens wie das Diskriminierungsverbot müssen in der Verfassung für alle Menschen transparent sein. In einem erweiterten Artikel 3 Absatz 3 Grundgesetz muss es daher in Zukunft auch heißen: Niemand darf wegen seiner sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität benachteiligt oder bevorzugt werden. In einigen Bundesländern gibt es bereits entsprechende Diskriminierungsverbote in der jeweiligen Landesverfassung. Wir fordern die anderen Bundesländer auf, diesem Beispiel zu folgen.