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Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD)

Neuigkeiten

08.09.2021
Bundesverdienstkreuz für ehemaliges LSVD-Bundesvorstandsmitglied Hasso Müller-KittnauWürdigung seines jahrzehntelangen Engagements für LSBTIHeute erhält in Saarbrücken das ehemalige und langjährige LSVD-Bundesvorstandsmitglied Hasso Müller-Kittnau das Bundesverdienstkreuz. Mit seinem langjährigen ehrenamtlichen Engagement hat er die queere Emanzipationsgeschichte sowohl im Saarland als auch bundesweit mitgeschrieben. Dafür ist der LSVD Müller-Kittnau sehr dankbar. 
26.08.2021
Was wollen die Parteien: Diskriminierungsschutz in Artikel 3 Grundgesetz und Allgemeines GleichbehandlungsgesetzAntworten der Parteien zur Bundestagswahl 2021Welche Parteien wollen Art. 3, Abs. 3 Grundgesetz für einen ausdrücklichen Schutz für LSBTI ergänzen sowie das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz ausbauen? Antworten der Parteien zur Bundestagswahl 2021
24.08.2021
#LiebePolitik: Schicke jetzt Deine queerpolitischen Forderungen an die Spitzenkandidat*innenDamit Anliegen von LSBTI im Wahlkampf nicht untergehenAm 26. September wird gewählt. Queerpolitische Themen spielen bislang keine Rolle im Wahlkampf! Damit drohen sie auch in den Koalitionsverhandlungen und den kommenden vier Jahren unterzugehen. Mit Deiner Hilfe wollen wir das ändern!
03.08.2021
Bundesweiter Queerer-Aktionstag für ein GRUNDGESETZ FÜR ALLEWir wollen zum Ende der Pride Season 2021 und vor der bevorstehenden Bundestagswahl ein lautstarkes Zeichen für die Rechte von queeren Menschen und für einen verfassungsmäßigen Schutz von LSBTI in Richtung Politik senden. Für den LSVD werden in Berlin Alfonso Pantisano und Helmut Metzner aus dem Bundesvorstand dabei sein.Weitere Aktionen in anderen Städten sind geplant

Was steht dazu in unserem Programm?

  • Gleichstellung im Grundgesetz verankern

    Gleichstellung im Grundgesetz verankern

    Mit dem Grundrechtekatalog hat sich unsere Demokratie souverän selbst rechtsstaatliche Grenzen gesetzt. Die Grundrechte limitieren auch demokratisch ermächtigte Mehrheiten. Sie schützen die Freiheit und das Recht auf Verschiedenheit in Gleichheit. Allerdings blieb 1949 der Katalog der speziellen Diskriminierungsverbote in Artikel 3, Absatz 3 des Grundgesetzes unvollständig. Sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität sind dort nicht erwähnt. Das wirkt sich bis heute negativ auf die Lebenssituation von LSBTI aus. Wer dort nicht genannt wird, läuft Gefahr, in der gesellschaftlichen und politischen Wirklichkeit ignoriert zu werden. So musste das Bundesverfassungsgericht in den vergangenen Jahren immer wieder gegenüber diskriminierendem staatlichen Handeln korrigierend eingreifen, um den Grundrechten von Lesben, Schwulen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen auf Gleichbehandlung und freie Entfaltung der Persönlichkeit Geltung zu verschaffen. Gerade gegenüber politischen Kräften, die Demokratie als Diktatur einer vermeintlichen Mehrheit missverstehen, muss ein inklusives Grundrechteverständnis auch im Verfassungstext besiegelt werden. Fundamentale Normen des Zusammenlebens wie das Diskriminierungsverbot müssen in der Verfassung für alle Menschen transparent sein. In einem erweiterten Artikel 3 Absatz 3 Grundgesetz muss es daher in Zukunft auch heißen: Niemand darf wegen seiner sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität benachteiligt oder bevorzugt werden. In einigen Bundesländern gibt es bereits entsprechende Diskriminierungsverbote in der jeweiligen Landesverfassung. Wir fordern die anderen Bundesländer auf, diesem Beispiel zu folgen.