Neuigkeiten

28.05.2020
Mit der Verabschiedung des Adoptionshilfe-Gesetzes verschärfen SPD und Union die Diskriminierung von Zwei-Mütter-FamilienBundesrat soll Vermittlungsausschuss anrufenStatt der versprochenen Verbesserung der rechtlichen Absicherung von Regenbogenfamilien durch die Reform des Abstammungsrechts verschärft die Große Koalition mit dem Adoptionshilfe-Gesetz die Bevormundung und Diskriminierung von Zwei-Mütter-Familien.
01.05.2020
Regenbogenfamilientag: Verschärfung von Diskriminierung verhindern, Abstammungsrecht modernisierenVerheiratete Zwei-Mütter-Familien sollten aus Anwendungsbereich des geplanten Adoptionshilfegesetzes ausgeklammert werdenDer LSVD fordert die gesellschaftliche Anerkennung und rechtliche Absicherung der Vielfalt an gelebten Familienformen wie Zwei-Mütter-Familien, Zwei-Väter-Familien, Mehrelternfamilien oder Familien mit trans- und intergeschlechtlichen Eltern. Eine dramatische Verschärfung der Situation durch das geplante Adoptionshilfegesetz muss zudem unbedingt verhindert werden.
30.04.2020
Tag der lesbischen SichtbarkeitAm 26. April, ist der internationale Tag der lesbischen Sichtbarkeit! Lesben haben ein Recht, angst- und diskriminierungsfrei über sich, ihr Leben, ihre Körper, ihre Sexualität, ihre Partnerschaften und Familien zu bestimmen
23.04.2020
Die gesundheitliche Lage von lesbischen, schwulen, bisexuellen sowie trans- und intergeschlechtlichen Menschen in DeutschlandLSVD fordert Sicherstellung einer geschlechter- und diversitätsgerechten GesundheitsversorgungDie rechtliche, gesellschaftliche und medizinische Anerkennung hat Auswirkungen auf gesundheitliche Lage von LSBTI. Verfügbare Daten zur gesundheitlichen Situation von LSBTI zeigen Handlungsbedarfe im Bereich der psychischen Gesundheit und der Gesundheitsversorgung auf. 
06.04.2020
Dringender Änderungsbedarf: Lesbische Herkunftsfamilien im AdoptionshilfegesetzSchreiben an die Mitglieder im Familien- und im Rechtsauschuss des BundestagsZwei-Mütter-Familien erfahren bereits aktuell eine erhebliche Diskriminierung durch den Zwang zur Durchführung eines förmlichen Adoptionsverfahrens als einziger rechtlicher Möglichkeit zur Erlangung der gemeinsamen Elternschaft; diese Diskriminierung wird durch das geplante Gesetz weiter massiv verschärft.
26.02.2020
Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Hilfen für Familien bei Adoption (Adoptionshilfegesetz) Schriftliche Stellungnahme zur Vorbereitung der Anhörung am 02.03.2020Die Ungleichbehandlung lesbischer Paare und der in eine lesbische Ehe oder Partnerschaft hineingeborenen Kinder ist bereits bisher u.E. weder mit Art. 3 Abs. 1 GG, noch mit Art. 3 Abs. 2 und 3 GG, noch mit Art. 6 Abs. 5 GG zu vereinbaren. Diese Ungleichbehandlung wird durch die vorgesehene Neuregelung weiter vertieft.
29.01.2020
Petition unterschreiben: Abstammungsrecht endlich reformieren!Ohne Reform wird sich Diskriminierung zum 1. Juli 2020 verschärfenGleiche Pflichten, aber nicht gleiche Rechte – das muss sich endlich ändern! Ohne Abstammungsreform wird sich 2020 die Lage von Regenbogenfamilien weiter verschlimmern. Unterschreibe unsere Petition und fordere die rechtliche Gleichstellung von Regenbogenfamilien.

Was steht dazu in unserem Programm?

  • Gesellschaftliche Sichtbarkeit stärken

    Gesellschaftliche Sichtbarkeit stärken

    LSBTI gibt es überall. Oft sind sie aber nicht sichtbar. Studien zufolge wagt es zum Beispiel nur die Hälfte der Lesben und Schwulen, sich gegenüber ihren Arbeitskolleginnen und -kollegen zu outen. Nicht wenige Bereiche sind offen lebenden Lesben und Schwulen faktisch noch immer versperrt. In Führungspositionen der Wirtschaft sind sie praktisch nicht zu finden, ebenso wenig in manchen Berufssparten. Das betrifft längst nicht nur die Fußballbundesliga. Wir wollen die Sichtbarkeit fördern. Niemand soll und darf zum Outing gezwungen werden. Aber wir wollen ein Klima schaffen, das allen ein offenes Leben möglich macht. Staat und Wirtschaft müssen hier mehr tun. So sollten Ausbildungskampagnen wie beispielsweise durch die Industrie- und Handelskammern LSBTI als eine Zielgruppe sichtbar machen und ausdrücklich adressieren. Das gleiche gilt für Werbekampagnen für den öffentlichen Dienst, zum Beispiel den Polizeidienst.

    Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat ist zur Durchsetzung von Gleichberechtigung und Beseitigung bestehender Nachteile verpflichtet, sagt das Grundgesetz. Im öffentlichen Leben ebenso wie in der Arbeitswelt ist dieser Programmsatz noch nicht voll verwirklicht. Frauen sind bis heute eine benachteiligte Mehrheit. Lesben sind von dieser Situation besonders betroffen. Viele Lesben haben in der Frauenbewegung erheblich dazu beigetragen, dass Frauen öffentlich stärker wahrgenommen und mehr anerkannt werden, dass Gewalt gegen Frauen als gesellschaftliches Problem definiert wurde, dass Frauen ein selbstbestimmtes Verhältnis zur weiblichen Sexualität entwickelten, und blieben doch als Lesben oft unsichtbar. In der Öffentlichkeit wird das Engagement von Lesben bislang sehr unzureichend wahrgenommen. Der LSVD setzt sich für eine deutlich größere Sichtbarkeit von Lesben ein. Wir stärken lesbische Frauen jeden Alters in ihrem Engagement für eine Politik der Gleichberechtigung und für die Vielfalt ihres selbstbewusst gelebten lesbischen Lebens.