Neuigkeiten

10.08.2020
Was denkt man in Deutschland über Lesben, Schwule, bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche Menschen?Einstellungen zu LSBTI, Homosexualität, Transgeschlechtlichkeit und Regenbogenfamilien in DeutschlandWie homophob ist Deutschland? Wie verbreitet ist Transphobie bzw. Transfeindlichkeit? Was denken die Deutschen über LSBTI? Ergebnisse von Studien und Umfragen über die Einstellungen zu Lesben, Schwulen, bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen (LSBTI)?
03.08.2020
Diskriminierung von Lesben, Schwulen, bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen / LSBTI in Deutschland16.000 Lesben, Schwule, bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche Menschen (LSBTI) haben sich an Studie beteiligtComing-out im Alltag und Diskriminierung von Lesben, Schwulen, bisexuellen, trans- und intergeschlechtliche Menschen (LSBTI) in Deutschland. Im Mai 2020 veröffentlichte die EU-Grundrechteagentur «A long way to go for LGBTI equality». An der größten internationalen Umfrage unter LSBTI nahmen auch über 16.000 Menschen aus Deutschland teil und berichteten über ihre Erfahrungen mit Coming-out, Diskriminierung und Gewalt. Wir haben die Ergebnisse übersetzt.
14.07.2020
Save the Date: Regenbogenparlament digital „Selbst.verständlich Vielfalt – LSBTIQ gehören dazu“Virtuelle Veranstaltungsreihe vom 08. – 17. September 2020Im Rahmen der digitalen Veranstaltungsreihe sind Webtalks zu den Themen Erwachsenenbildung, Mädchen*arbeit, Grundschule, Regenbogenfamilien und KiTa geplant
13.07.2020
Regenbogenparlament digital: WebTalk - Lesbische Sichtbarkeit in der Mädchen*arbeit. Wie können lesbische Mädchen* und junge Frauen* in der Mädchen*arbeit gestärkt werden? Die Mädchen*arbeit muss sich stetig weiterentwickeln; dabei sind Ungleichbehandlungen und Gewalt aufgrund des Geschlechts zentrale Kernpunkte. Wie ist es also möglich, parteiisch und dennoch integrativ zu arbeiten und darüber hinaus auch lesbische Frauen* und Mädchen* zu stärken und ihre Selbstermächtigung zu erhöhen?
03.07.2020
Bundesrat verhindert Verschärfung der Diskriminierung von lesbischen MütternMinisterin Giffey muss nun zügig eine nicht-diskriminierende Regelung für das Adoptionshilfe-Gesetz findenDer LSVD hatte alle Landesregierungen angeschrieben und sie gebeten, das Adoptionshilfe-Gesetz im Bundesrat nicht passieren zu lassen, solange es die Diskriminierung lesbischer Paare verschärft. Wir fordern Bundesfamilienministerin Giffey dazu auf, zügig das Adoptionshilfe-Gesetz so zu formulieren, dass dadurch lesbische Mütter bei der rechtlichen Anerkennung ihrer Familie nicht noch mehr benachteiligt werden als im bestehenden Recht.
01.07.2020
Was hat der LSVD getan und erreicht?Tätigkeitsbericht des Bundesvorstandes zum LSVD-Verbandstag 20202020 war und ist für den LSVD ein ganz besonderes Jahr. Gegründet am 18. Februar 1990   haben wir in 30 Jahren engagiert und erfolgreich dafür gearbeitet, die rechtliche und die gesellschaftliche Situation von LSBTI zu verbessern.
11.06.2020
Erfahrungen von lesbischen und bisexuellen FrauenComing-out, Offenheit und Diskriminierungserfahrungen im Alltag, HasskriminalitätComing-out, Offenheit und Diskriminierung im Alltag, in der Schule und am Arbeitsplatz. Ergebnisse der Befragung von 3.100 lesbischen und 1.450 bisexuellen Frauen in Deutschland im Rahmen der Studie der EU-Grundrechteagentur von 2020

Was steht dazu in unserem Programm?

  • Gesellschaftliche Sichtbarkeit stärken

    Gesellschaftliche Sichtbarkeit stärken

    LSBTI gibt es überall. Oft sind sie aber nicht sichtbar. Studien zufolge wagt es zum Beispiel nur die Hälfte der Lesben und Schwulen, sich gegenüber ihren Arbeitskolleginnen und -kollegen zu outen. Nicht wenige Bereiche sind offen lebenden Lesben und Schwulen faktisch noch immer versperrt. In Führungspositionen der Wirtschaft sind sie praktisch nicht zu finden, ebenso wenig in manchen Berufssparten. Das betrifft längst nicht nur die Fußballbundesliga. Wir wollen die Sichtbarkeit fördern. Niemand soll und darf zum Outing gezwungen werden. Aber wir wollen ein Klima schaffen, das allen ein offenes Leben möglich macht. Staat und Wirtschaft müssen hier mehr tun. So sollten Ausbildungskampagnen wie beispielsweise durch die Industrie- und Handelskammern LSBTI als eine Zielgruppe sichtbar machen und ausdrücklich adressieren. Das gleiche gilt für Werbekampagnen für den öffentlichen Dienst, zum Beispiel den Polizeidienst.

    Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat ist zur Durchsetzung von Gleichberechtigung und Beseitigung bestehender Nachteile verpflichtet, sagt das Grundgesetz. Im öffentlichen Leben ebenso wie in der Arbeitswelt ist dieser Programmsatz noch nicht voll verwirklicht. Frauen sind bis heute eine benachteiligte Mehrheit. Lesben sind von dieser Situation besonders betroffen. Viele Lesben haben in der Frauenbewegung erheblich dazu beigetragen, dass Frauen öffentlich stärker wahrgenommen und mehr anerkannt werden, dass Gewalt gegen Frauen als gesellschaftliches Problem definiert wurde, dass Frauen ein selbstbestimmtes Verhältnis zur weiblichen Sexualität entwickelten, und blieben doch als Lesben oft unsichtbar. In der Öffentlichkeit wird das Engagement von Lesben bislang sehr unzureichend wahrgenommen. Der LSVD setzt sich für eine deutlich größere Sichtbarkeit von Lesben ein. Wir stärken lesbische Frauen jeden Alters in ihrem Engagement für eine Politik der Gleichberechtigung und für die Vielfalt ihres selbstbewusst gelebten lesbischen Lebens.