Neuigkeiten

24.11.2020
Tag gegen Gewalt an Frauen: Gewalt gegen Lesben, bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche Frauen ist auch geschlechtsspezifische GewaltInklusive und umfassende Umsetzung der Istanbul-Konvention notwendigDeutschland hat die Istanbul-Konvention ratifiziert. Diese fordert ausdrücklich positive Aktionen, um dafür Sorge zu tragen, dass Präventionsmaßnahmen speziell den Bedürfnissen schutzbedürftiger Personen entsprechen und meint dabei explizit auch lesbische, bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche Frauen.
06.10.2020
Ergebnisse des LSVD-Regenbogenparlaments "Selbst.verständlich Vielfalt - LSBTIQ gehören dazu"Strategien gegen LSBTIQ-Feindlichkeit: Videoaufzeichnungen der WebtalksVideos der Webtalks: Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt an der Grundschule?! • „Gender-Gaga“ & „Besorgte Eltern“ - Angriffe auf Pädagogik der Vielfalt • LSBTIQ in der Erwachsenenbildung • Lesbische Sichtbarkeit in der Mädchen*arbeit • Regenbogenfamilien in der Familienhilfe
30.09.2020
In der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück ein würdiges Zeichen der Erinnerung an die dort inhaftierten lesbischen Frauen errichtenGemeinsamer Antrag auf Verankerung einer Gedenkkugel auf dem Gelände der Gedenkstätte„In Gedenken aller lesbischen Frauen und Mädchen im Frauen-KZ Ravensbrück und Uckermark. Sie wurden verfolgt, inhaftiert, auch ermordet. Ihr seid nicht vergessen.“ - Gemeinsamer Antrag auf Verankerung einer Gedenkkugel auf dem Gelände der Gedenkstätte
30.09.2020
Spendenkampagne: Regenbogenfamilien ziehen vor GerichtSpendenkampagne für strategische Prozessführung gegen Diskriminierung im AbstammungsrechtEine Gruppe mutiger Zwei-Mütter Paare will Diskriminierung im Abstammungsrecht nicht länger hinnehmen und zieht vor Gericht. Der LSVD unterstützt die Spendenkampagne für die strategische Prozessführung
22.09.2020
Online statt Präsenz: Wir sind die Anderen. Lesbische und queere Frauen* – Neue Situationen erfordern neue ImpulseNeue Situationen erfordern neue Impulse für lesbische und queere Frauen*. Coronabedingt muss die Tagung auf 2021 verschoben werden, jedoch wird als Ersatz eine Videokonferenz am Freitagabend angeboten.
16.09.2020
Was hat der LSVD getan und erreicht?Tätigkeitsbericht des Bundesvorstandes zum LSVD-Verbandstag 20202020 war und ist für den LSVD ein ganz besonderes Jahr. Gegründet am 18. Februar 1990   haben wir in 30 Jahren engagiert und erfolgreich dafür gearbeitet, die rechtliche und die gesellschaftliche Situation von LSBTI zu verbessern.
01.09.2020
Diskriminierung am Arbeitsplatz - Was Unternehmen dagegen tun könnenDiversity-Strategien und Antidiskriminierungsrichtlinien für einen offenen und diskriminierungsfreien ArbeitsplatzLSBTI können sowohl unter den Kund*innen als auch unter den Mitarbeitenden sein. Was können Unternehmen und Arbeitgeber*innen für offene, inklusive und wertschätzende Unternehmens- und Organisationskultur tun?

Was steht dazu in unserem Programm?

  • Gesellschaftliche Sichtbarkeit stärken

    Gesellschaftliche Sichtbarkeit stärken

    LSBTI gibt es überall. Oft sind sie aber nicht sichtbar. Studien zufolge wagt es zum Beispiel nur die Hälfte der Lesben und Schwulen, sich gegenüber ihren Arbeitskolleginnen und -kollegen zu outen. Nicht wenige Bereiche sind offen lebenden Lesben und Schwulen faktisch noch immer versperrt. In Führungspositionen der Wirtschaft sind sie praktisch nicht zu finden, ebenso wenig in manchen Berufssparten. Das betrifft längst nicht nur die Fußballbundesliga. Wir wollen die Sichtbarkeit fördern. Niemand soll und darf zum Outing gezwungen werden. Aber wir wollen ein Klima schaffen, das allen ein offenes Leben möglich macht. Staat und Wirtschaft müssen hier mehr tun. So sollten Ausbildungskampagnen wie beispielsweise durch die Industrie- und Handelskammern LSBTI als eine Zielgruppe sichtbar machen und ausdrücklich adressieren. Das gleiche gilt für Werbekampagnen für den öffentlichen Dienst, zum Beispiel den Polizeidienst.

    Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat ist zur Durchsetzung von Gleichberechtigung und Beseitigung bestehender Nachteile verpflichtet, sagt das Grundgesetz. Im öffentlichen Leben ebenso wie in der Arbeitswelt ist dieser Programmsatz noch nicht voll verwirklicht. Frauen sind bis heute eine benachteiligte Mehrheit. Lesben sind von dieser Situation besonders betroffen. Viele Lesben haben in der Frauenbewegung erheblich dazu beigetragen, dass Frauen öffentlich stärker wahrgenommen und mehr anerkannt werden, dass Gewalt gegen Frauen als gesellschaftliches Problem definiert wurde, dass Frauen ein selbstbestimmtes Verhältnis zur weiblichen Sexualität entwickelten, und blieben doch als Lesben oft unsichtbar. In der Öffentlichkeit wird das Engagement von Lesben bislang sehr unzureichend wahrgenommen. Der LSVD setzt sich für eine deutlich größere Sichtbarkeit von Lesben ein. Wir stärken lesbische Frauen jeden Alters in ihrem Engagement für eine Politik der Gleichberechtigung und für die Vielfalt ihres selbstbewusst gelebten lesbischen Lebens.