05.05.2026
Datenweitergabe in Bayern stellt trans* Personen unter GeneralverdachtLSVD⁺ fordert Stopp anlassloser Datenweitergabe an SicherheitsbehördenSeit November 2024 werden in Bayern Änderungen von Geschlechtseinträgen und Vornamen im Rahmen des Selbstbestimmungsgesetz (SBGG) automatisiert an Sicherheitsbehörden weitergegeben – einschließlich früherer Daten. Der LSVD⁺ sieht darin nicht nur ein Zwangsouting und damit verbundene Sicherheitsrisiken für Betroffene, sondern auch einen Verstoß gegen den Zweck des Offenbarungsverbots und den Datenschutz. Der Verband fordert die Überarbeitung der Bayerischen Meldedatenverordnung.
24.04.2026
Sicherheit für LSBTIAQ* zur CSD-SaisonLSVD⁺-Verbandstag fordert Sofortmaßnahmen gegen queerfeindliche HasskriminalitätDas sicherheitspolitische Staatsversagen bei der Bekämpfung von Hasskriminalität gegen LSBTIAQ* muss enden! Zum Start der CSD-Saison fordern wir die Bundes- und Landesregierungen auf, queerfeindliche Hasskriminalität entschieden zu bekämpfen. Andernfalls droht ein nachhaltiger Vertrauensverlust der queeren Community gegenüber öffentlichen Institutionen und Sicherheitsbehörden.
22.04.2026
Änderungen im Meldewesen aus Anlass des SelbstbestimmungsgesetzesEin Überblick 2024 wurde nach jahrzehntelangem Einsatz der Communities endlich das Selbstbestimmungsgesetz (SBGG) eingeführt! Auf diesen queerpolitischen Meilenstein sind jedoch einige melderechtliche Änderungen auf Bundesebene und in einzelnen Bundesländern erfolgt bzw. geplant, die viele in den Communities verunsichern.
20.04.2026
Vielfalt leben. Queerfeindlichkeit stoppen. Neutralität ist keine Option!38. LSVD⁺-Verbandstag fordert Bundesregierung zum Handeln aufAls starke Stimme der Community fordern wir: Ergänzt unseren expliziten Schutz jetzt im Grundgesetz! Reformiert das Abstammungsrecht! Gewährt verfolgten queeren Menschen in Deutschland eine realistische Chance auf Schutz! Schützt uns wirksam vor Hasskriminalität – das sicherheitspolitische Staatsversagen beim Schutz von LSBTIAQ* muss enden.