17.06.2026
Zwangsoutings dürfen in Baden-Württemberg nicht Realität werdenLSVD⁺ kritisiert geplante automatische Weitergabe sensibler Daten an Sicherheitsbehörden in Baden-WürttembergDer Bundesverband und der baden-württembergische Landesverband des LSVD⁺ – Verband Queere Vielfalt kritisieren die geplante Änderung der baden-württembergischen Meldeverordnung.
12.06.2026
Kein Generalverdacht beim Selbstbestimmungsgesetz!LSVD⁺ kritisiert JuMiKo-Beschluss scharfWer jetzt neue Prüfmechanismen fordert, stellt eine besonders vulnerable Gruppe unter Generalverdacht. Trans*, intergeschlechtliche und nicht-binäre Menschen haben jahrelang auf das Ende entwürdigender Begutachtungen gewartet. Die Errungenschaft des Selbstbestimmungsgesetzes darf nicht durch unklare Missbrauchsprüfungen ausgehöhlt werden.
05.05.2026
Datenweitergabe in Bayern stellt trans* Personen unter GeneralverdachtLSVD⁺ fordert Stopp anlassloser Datenweitergabe an SicherheitsbehördenSeit November 2024 werden in Bayern Änderungen von Geschlechtseinträgen und Vornamen im Rahmen des Selbstbestimmungsgesetz (SBGG) automatisiert an Sicherheitsbehörden weitergegeben – einschließlich früherer Daten. Der LSVD⁺ sieht darin nicht nur ein Zwangsouting und damit verbundene Sicherheitsrisiken für Betroffene, sondern auch einen Verstoß gegen den Zweck des Offenbarungsverbots und den Datenschutz. Der Verband fordert die Überarbeitung der Bayerischen Meldedatenverordnung.
24.04.2026
Sicherheit für LSBTIAQ* zur CSD-SaisonLSVD⁺-Verbandstag fordert Sofortmaßnahmen gegen queerfeindliche HasskriminalitätDas sicherheitspolitische Staatsversagen bei der Bekämpfung von Hasskriminalität gegen LSBTIAQ* muss enden! Zum Start der CSD-Saison fordern wir die Bundes- und Landesregierungen auf, queerfeindliche Hasskriminalität entschieden zu bekämpfen. Andernfalls droht ein nachhaltiger Vertrauensverlust der queeren Community gegenüber öffentlichen Institutionen und Sicherheitsbehörden.