Neuigkeiten

13.05.2020
#MutigGegenHass: Onlinekonferenz und Fotoaktion zum IDAHOBIT 2020 am 17.05., 18:00-20.00 UhrLiveübertragung mit Aktivist*innen aus Polen, Ungarn, Uganda, Westbalkan und Deutschland Anlässlich des IDAHOBIT am 17. Mai spricht LSVD-Bundesvorstand Alfonso Pantisano mit LSBTI-Aktivist*innen aus dem In- und Ausland. Die Onlinekonferenz "Mutig gegen Hass" wird live am 17.05., 18:00-20.00 Uhr auf der Facebookseite des LSVD übertragen.
13.05.2020
Onlinekonferenz "Mutig Gegen Hass"17.05. 18:00 Uhr: Mit u.a. Aktivist*innen aus Uganda, Ungarn, Polen und dem WestbalkanAnlässlich des Internationalen Tages gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie spricht LSVD-Bundesvorstand Alfonso Pantisano live mit LSBTI-Aktivist*innen aus dem In- und Ausland. Die Konferenz streamen wir live auf unserer facebook-Seite. Zugeschaltet sind u.a. Aktivist*innen aus Uganda, Ungarn, Polen und dem Westbalkan
19.03.2020
Respect Gaymes werden verschobenDie für den 16. Mai 2020 geplanten Respect Gaymes werden verschobenDie für den 16. Mai 2020 geplanten Respect Gaymes werden verschoben. Der neue Veranstaltungstermin nach den Sommerferien wird zeitnah bekannt gegeben
06.03.2020
Love Football - No HateAktionsmonat „Berliner Fußball gegen Homophobie und Trans*phobie“Der Berliner Fußball-Verband (BFV) und der LSVD Berlin-Brandenburg (LSVD) rufen mit Unterstützung der AOK Nordost Gesundheitskasse im März zum Aktionsmonat gegen Homo- und Trans*phobie auf
30.01.2020
Update - Verschoben Berlin: Respect Gaymes 2020Die für den 16. Mai 2020 geplanten Respect Gaymes werden verschoben. Der neue Veranstaltungstermin nach den Sommerferien wird zeitnah bekannt gegeben.
18.01.2020
Goldener Fußball für den LSVD Berlin-BrandenburgBerliner Fußball-Verband (BFV) zeichnet LSVD Berlin-Brandenburg ausDer Berliner Fußball-Verband (BFV) zeichnete am Samstag, dem 18. Januar den Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg mit dem „Goldenen Fußball 2020“ aus.
09.12.2019
"Vielfalt leben – Bundesweiten Aktionsplan für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt auflegen"Stellungnahme des LSVD zu dem Antrag der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen (BT-Drucksache 19/10224) Seit vielen Jahren fordert der LSVD einen wirksamen und auf die Zukunft gerichteten Nationalen Aktionsplan gegen LSBTI-Feindlichkeit. Daher unterstützen wir den Antrag „Vielfalt leben – Bundesweiten Aktionsplan für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt auflegen“ der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen.

Was steht dazu in unserem Programm?

  • Wirksamen Nationalen Aktionsplan auflegen

    Wirksamen Nationalen Aktionsplan auflegen

    Der LSVD fordert einen wirksamen und auf die Zukunft gerichteten Nationalen Aktionsplan gegen Homophobie und Transfeindlichkeit. Er muss zum Beispiel beinhalten, dass alle Bundesprogramme zur Demokratieförderung und zur Prävention von menschenfeindlichen Ideologien wie Rechtsextremismus oder Islamismus die Bekämpfung von LSBTI-Feindlichkeit und das Empowerment von LSBTI zukünftig als Regelthema ausdrücklich ausweisen. Demokratieförderung und zivilgesellschaftliche Arbeit gegen menschenfeindliche Ideologien muss auf eine solide gesetzliche und finanzielle Grundlage gestellt werden. In vielen Bundesländern werden entsprechende Landesaktionspläne bereits erfolgreich umgesetzt. Wir fordern sie für alle Bundesländer. Hier darf es keine blinden Flecken geben.

    Ein weiterer Wirkungskreis ist der Sport. Auch wenn viele Fußball-Vereine auf Profi- und Amateurebene mittlerweile aktiv Homophobie entgegenwirken, kommt es in den Stadien immer wieder zu homophoben Entgleisungen. Dort werden negative Einstellungen geprägt und reproduziert, die weit über den Fußballplatz hinaus wirksam sind. Wir brauchen ein nachhaltiges Programm gegen Homophobie im Sport. In die Ausbildung von Trainerinnen und Trainern sowie von Jugendleiterinnen und Jugendleitern muss die Befähigung, Vielfalt zu fördern sowie Diskriminierungen zu erkennen und ihnen entgegenzutreten, verpflichtend integriert werden. Auch der Homophobie in einzelnen Musikszenen und sich machohaft gebenden Jugendkulturen muss offensiv entgegengetreten werden. Hass ist Hass und keine Kunst.

    Wichtig ist die zielgruppenspezifische Ansprache von Bevölkerungsteilen, in denen sich homophobe und transfeindliche Tendenzen verdichten. Viele junge Menschen, die in einem Umfeld sozialer Marginalisierung und kultureller, religiöser und ideologischer Abschottung aufwachsen, werden in Verachtung für LSBTI hineinsozialisiert. Als besonders problematisch erweist sich dabei die Kombination aus patriarchalischen Familienstrukturen, sozialer und kultureller Armut sowie rigider Religiosität. Hier muss eine an Pluralismus und den Menschenrechten orientierte Bildungs- und Gesellschaftspolitik mit attraktiven Gegenangeboten ansetzen. Wir setzen uns dafür ein, dass es eine wesentliche Aufgabe der Jugendarbeit, der Schule sowie der Integrationspolitik wird, Respekt gegenüber LSBTI zu fördern und Vorurteile abzubauen.

    Nicht nur Schule, Berufsschule und Hochschule, sondern auch die Träger der Erwachsenenbildung sind aufgefordert, die Themenkomplexe sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität in ihrer Arbeit angemessen zu berücksichtigen. Das gleiche gilt für die interne berufliche Bildung, nicht zuletzt in Institutionen wie der Bundeswehr und der Polizei. Die Bundeszentrale und die Landeszentralen für politische Bildung müssen ihre Bildungsarbeit gegen LSBTI-Feindlichkeit deutlich verstärken.