Neuigkeiten

16.09.2020
Was hat der LSVD getan und erreicht?Tätigkeitsbericht des Bundesvorstandes zum LSVD-Verbandstag 20202020 war und ist für den LSVD ein ganz besonderes Jahr. Gegründet am 18. Februar 1990   haben wir in 30 Jahren engagiert und erfolgreich dafür gearbeitet, die rechtliche und die gesellschaftliche Situation von LSBTI zu verbessern.
11.08.2020
Berlin: Respect Gaymes auch in deinem Bezirk!Der LSVD Berlin-Brandenburg ruft in diesem Jahr erstmalig am 26.09.2020 zu berlinweiten Respect Gaymes auf.
26.06.2020
DOSB, DFB und 100 weitere Verbände, Vereine und Einzelpersonen unterstützen Sport Pride 2020Social Media Kampagne zum Global Pride am 27.06.2020Am kommenden Samstag, den 27.06.2020 startet die Social Media Kampagne #SportPride2020 anlässlich des Global Prides. Sie wird von über 100 Verbänden, Vereinen und Einzelpersonen unterstützt. Alle sind aufgerufen, sich am Samstag, den 27.06. an der Kampagne Sport Pride zu beteiligen.
22.06.2020
Erfahrungen von LSBT im SportErgebnisse der Studie "Outsport – Sexuelle Orientierung, Geschlechtsidentität und Sport"Fast alle Befragten sind sich einig: Ob Leistungs- oder Freizeitsport, Team- oder Individualsport - Homo- und Transphobie sind ein Problem. 16% der aktiven Sportler*innen haben in den letzten 12 Monaten persönliche negative Erfahrungen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität gemacht. Das gilt insbesondere für trans* Personen (40%).
19.06.2020
Landessportbund Berlin und Berliner Fußball-Verband beteiligen sich an Sport Pride 2020Online-Kampagne zur Global Pride am 27. Juni 2020Mit der Social Media Kampagne #SportPride2020 wollen der Lesben- und Schwulenverband, die Fußballfans gegen Homophobie, die Queer Football Fanclubs, F_in Netzwerk Frauen im Fußball und Football Supporters Europe die Global Pride am 27. Juni 2020 nutzen, um weltweit Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche Menschen (LSBTI) im Sport sichtbar zu machen und für einen diskriminierungsfreien Sport einzustehen.
12.06.2020
27.06.: Mitmachen! #SportPride2020 – Kampagne Sport Pride zum Global PrideOb Sportverband, Sportverein, Sportler*in, ob Profi, Amateur*in, Freizeitsportler*in oder Fan, ob LSBTI oder nicht – alle können mitmachen#SportPride2020 - Mit der Social Media Kampagne wollen wir den Global Pride am 27.06.2020 nutzen, um weltweit LSBTI im Sport sichtbar zu machen und für einen diskriminierungsfreien Sport einzustehen. Unterstützt wird der Aufruf zum Sport Pride bereits von Sportverbänden und Vereinen wie dem DFB.
13.05.2020
#MutigGegenHass: Onlinekonferenz und Fotoaktion zum IDAHOBIT 2020 am 17.05., 18:00-20.00 UhrLiveübertragung mit Aktivist*innen aus Polen, Ungarn, Uganda, Westbalkan und Deutschland Anlässlich des IDAHOBIT am 17. Mai spricht LSVD-Bundesvorstand Alfonso Pantisano mit LSBTI-Aktivist*innen aus dem In- und Ausland. Die Onlinekonferenz "Mutig gegen Hass" wird live am 17.05., 18:00-20.00 Uhr auf der Facebookseite des LSVD übertragen.

Was steht dazu in unserem Programm?

  • Wirksamen Nationalen Aktionsplan auflegen

    Wirksamen Nationalen Aktionsplan auflegen

    Der LSVD fordert einen wirksamen und auf die Zukunft gerichteten Nationalen Aktionsplan gegen Homophobie und Transfeindlichkeit. Er muss zum Beispiel beinhalten, dass alle Bundesprogramme zur Demokratieförderung und zur Prävention von menschenfeindlichen Ideologien wie Rechtsextremismus oder Islamismus die Bekämpfung von LSBTI-Feindlichkeit und das Empowerment von LSBTI zukünftig als Regelthema ausdrücklich ausweisen. Demokratieförderung und zivilgesellschaftliche Arbeit gegen menschenfeindliche Ideologien muss auf eine solide gesetzliche und finanzielle Grundlage gestellt werden. In vielen Bundesländern werden entsprechende Landesaktionspläne bereits erfolgreich umgesetzt. Wir fordern sie für alle Bundesländer. Hier darf es keine blinden Flecken geben.

    Ein weiterer Wirkungskreis ist der Sport. Auch wenn viele Fußball-Vereine auf Profi- und Amateurebene mittlerweile aktiv Homophobie entgegenwirken, kommt es in den Stadien immer wieder zu homophoben Entgleisungen. Dort werden negative Einstellungen geprägt und reproduziert, die weit über den Fußballplatz hinaus wirksam sind. Wir brauchen ein nachhaltiges Programm gegen Homophobie im Sport. In die Ausbildung von Trainerinnen und Trainern sowie von Jugendleiterinnen und Jugendleitern muss die Befähigung, Vielfalt zu fördern sowie Diskriminierungen zu erkennen und ihnen entgegenzutreten, verpflichtend integriert werden. Auch der Homophobie in einzelnen Musikszenen und sich machohaft gebenden Jugendkulturen muss offensiv entgegengetreten werden. Hass ist Hass und keine Kunst.

    Wichtig ist die zielgruppenspezifische Ansprache von Bevölkerungsteilen, in denen sich homophobe und transfeindliche Tendenzen verdichten. Viele junge Menschen, die in einem Umfeld sozialer Marginalisierung und kultureller, religiöser und ideologischer Abschottung aufwachsen, werden in Verachtung für LSBTI hineinsozialisiert. Als besonders problematisch erweist sich dabei die Kombination aus patriarchalischen Familienstrukturen, sozialer und kultureller Armut sowie rigider Religiosität. Hier muss eine an Pluralismus und den Menschenrechten orientierte Bildungs- und Gesellschaftspolitik mit attraktiven Gegenangeboten ansetzen. Wir setzen uns dafür ein, dass es eine wesentliche Aufgabe der Jugendarbeit, der Schule sowie der Integrationspolitik wird, Respekt gegenüber LSBTI zu fördern und Vorurteile abzubauen.

    Nicht nur Schule, Berufsschule und Hochschule, sondern auch die Träger der Erwachsenenbildung sind aufgefordert, die Themenkomplexe sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität in ihrer Arbeit angemessen zu berücksichtigen. Das gleiche gilt für die interne berufliche Bildung, nicht zuletzt in Institutionen wie der Bundeswehr und der Polizei. Die Bundeszentrale und die Landeszentralen für politische Bildung müssen ihre Bildungsarbeit gegen LSBTI-Feindlichkeit deutlich verstärken.