Do, 28 Mai 2020
"They sue me for "violating their good name" and demand 24.000$ financial compensation for pro-family associations"Interview mit Kuba, Autor des polnischen Atlas of Hate"LSBTI-freie Zone" - mit diesem Label rühmen sich inzwischen fünf Regierungsbezirke, 37 Landkreise und 55 Gemeinden in unserem Nachbarland Polen. Auf dem "Atlas des Hasses" (Atlas nienawisci) haben polnische Aktivist*innen diese Städte verzeichnet. Nun werden sie wegen Rufschädigung verklagt, u.a. von der ultrakatholischen Lobby ordo luris. Wir haben mit Kuba, einem der Autor*innen gesprochen.
Do, 28 Mai 2020
Mit der Verabschiedung des Adoptionshilfe-Gesetzes verschärfen SPD und Union die Diskriminierung von Zwei-Mütter-FamilienBundesrat soll Vermittlungsausschuss anrufenStatt der versprochenen Verbesserung der rechtlichen Absicherung von Regenbogenfamilien durch die Reform des Abstammungsrechts verschärft die Große Koalition mit dem Adoptionshilfe-Gesetz die Bevormundung und Diskriminierung von Zwei-Mütter-Familien.
Mi, 27 Mai 2020
Online-Talk: Was haben LSBTI mit dem UN-Menschenrechtsrat zu tun? Vorstellung der Arbeit des internationalen Dachverbandes ILGA World in GenfWelche Rolle spielt der UN-Menschenrechtsrat für LSBTI in unterschiedlichen Ländern? Was hat diese Arbeit mit der deutschen Entwicklungszusammenarbeit zu tun?
Mi, 27 Mai 2020
Kein Kind darf bezüglich seiner Familienform diskriminiert werdenEngagement für Reform im Abstammungsrecht zur Absicherung von RegenbogenfamilienDie jetzige Diskriminierung von Regenbogenfamilien im Abstammungs- und Familienrecht geht zu Lasten der Versorgung und Absicherung der Kinder, die dort aufwachsen. Der LSVD fordert die gesellschaftliche Anerkennung und rechtliche Absicherung der Vielfalt an gelebten Familienformen wie Zwei-Mütter-Familien, Zwei-Väter-Familien, Mehrelternfamilien oder Familien mit trans- und intergeschlechtlichen Eltern.
Mi, 27 Mai 2020
Nach homo- und transphoben Tweet – Arzt gekündigtLSVD-Bundesvorstand Axel Hochrein bei Gespräch mit Heliosklinik in Kalrsurhe„Als Arzt möchte ich feststellen, dass Homosexualität und Transsexualität Krankheiten sind.“ - dieser homophobe und transfeindliche Tweet von Dr. Metin Cakir, Herzchirurg an der Helios Herzklinik in Karlsruhe, war Anlass für ein Gespräch zwischen der Klinikleitung und LSVD-Bundesvorstand Axel Hochrein. Die Klinik hat inzwischen das Arbeitsverhältnis mit dem Arzt beendet und die Bundesärztekammer eingeschaltet.
Mo, 25 Mai 2020
Bundesgerichtshof beschränkt die Anwendung des § 45b Personenstandsgesetz auf inter* PersonenLSVD hält den anhaltenden Verweis von Trans* auf das diskriminierende Gerichtsverfahren nach dem TSG für verfassungswidrigEin aktueller Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) unterscheidet zwischen trans- und intergeschlechtlichen Menschen bei den Verfahren zur Änderung des Geschlechtseintrags. Der LSVD sieht darin einen Verstoß gegen das Gleichbehandlungsgebot des Artikel 3 Grundgesetz.
Mi, 20 Mai 2020
Shocking deprivation of rights for trans and intersex people in HungaryChanges of civil status and first names are prohibitedWith a cruel law, Hungary deprives trans and intersex people of basic rights. The LSVD is shocked at the contempt that underlies this law and calls for a sharp and public condemnation by Federal Minister of Foreign Affairs Heiko Maas and urges to summon the Hungarian ambassador.
Mi, 20 Mai 2020
Schockierende Entrechtung von trans- und intergeschlechtlichen Menschen in UngarnPersonenstands- und Vornamensänderung werden verbotenMit einem grausamen Gesetz entrechtet Ungarn trans- und intergeschlechtliche Menschen. Der LSVD ist schockiert über die Verachtung, die diesem Gesetz zugrunde liegt und fordert eine scharfe und öffentliche Verurteilung durch den Bundesaußenminister Heiko Maas sowie die Einberufung des ungarischen Botschafters. Der ungarische Präsident János Áder darf dieses Gesetz nicht unterschreiben, sondern sollte es dem ungarischen Verfassungsgericht zur Prüfung vorlegen.
Fr, 15 Mai 2020
IDAHOBIT: Weltweit gegen Kriminalisierung und Diskriminierung von Lesben, Schwulen, bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen MenschenBundesregierung muss Nationalen Aktionsplan und LSBTI-Inklusionskonzept vorlegenAm Sonntag, den 17.05. ist der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie. An diesem Tag erinnern Menschen weltweit an den 17. Mai 1990, der Tag, seit dem die Weltgesundheitsorganisation Homosexualität nicht länger als Krankheit einstuft.Der LSVD fordert einen Nationalen Aktionsplan und ein LSBTI-Inklusionskonzept.
Do, 14 Mai 2020
Uganda: Verfolgung sexueller Minderheiten unter dem Deckmantel von Covid-19Obwohl es bislang nach offiziellen Statistiken nur 85 Infektionen und angeblich keine Covid-19 Toten gibt, werden die landesweiten Lockdown-Vorschriften zu Attacken auf Einrichtungen zum Schutz obdachloser LGBTIQ+ Menschen mißbraucht.
Do, 14 Mai 2020
Save the Date: Neues Datum für den LSVD-Verbandstag10./11. Oktober 2020 in BerlinNeues Datum für den 32. LSVD-Verbandstag ist der 10./11. Oktober in Berlin.
Do, 14 Mai 2020
Noch ein weiter WegErgebnisse für Deutschland der EU-weiten Umfrage von 140.000 Lesben, Schwulen, bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen MenschenAm 14. Mai hat die EU-Grundrechteagentur die Ergebnisse ihres LGBTI-Surveys veröffentlicht. An der Onlineumfrage haben sich 140.000 Menschen aus 30 Ländern beteiligt, davon über 16.000 aus Deutschland. Hier haben wir den veröffentlichten Factsheet für Deutschland ins Deutsche übersetzt.
Mi, 13 Mai 2020
#MutigGegenHass: Onlinekonferenz und Fotoaktion zum IDAHOBIT 2020 am 17.05., 18:00-20.00 UhrLiveübertragung mit Aktivist*innen aus Polen, Ungarn, Uganda, Westbalkan und Deutschland Anlässlich des IDAHOBIT am 17. Mai spricht LSVD-Bundesvorstand Alfonso Pantisano mit LSBTI-Aktivist*innen aus dem In- und Ausland. Die Onlinekonferenz "Mutig gegen Hass" wird live am 17.05., 18:00-20.00 Uhr auf der Facebookseite des LSVD übertragen.
Mi, 13 Mai 2020
Onlinekonferenz "Mutig Gegen Hass"17.05. 18:00 Uhr: Mit u.a. Aktivist*innen aus Uganda, Ungarn, Polen und dem WestbalkanAnlässlich des Internationalen Tages gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie spricht LSVD-Bundesvorstand Alfonso Pantisano live mit LSBTI-Aktivist*innen aus dem In- und Ausland. Die Konferenz streamen wir live auf unserer facebook-Seite. Zugeschaltet sind u.a. Aktivist*innen aus Uganda, Ungarn, Polen und dem Westbalkan
So, 10 Mai 2020
Reform des Abstammungsrechts gefordertÜbergabe von 53.500 Stimmen an Ministerin LambrechtAnlässlich des Muttertags am 10.05. übergeben wir 53.500 Stimmen an Bundesjustizministerin Christine Lambrecht für eine sofortige Reform des Abstammungsrechts. So dass auch zwei Mütter mit der Geburt ihres Kindes gemeinsam in Geburtsurkunde stehen können und Regenbogenfamilien in ihrer Vielfalt rechtlich abgesichert sind.
Do, 07 Mai 2020
Ungenügendes Gesetz zum Verbot von Konversionsmaßnahmen Der Gesetzgeber vertut die Chance zu umfassenden Schutz Der Bundestag hat Behandlungen unter Strafe gestellt, die auf die Veränderung oder Unterdrückung der sexuellen Orientierung oder der geschlechtlichen Identität abzielen. Leider ist zu befürchten, dass aufgrund erheblicher Mängel im Gesetz ein effektiver Schutz für Lesben, Schwule, bisexuelle und transgeschlechtliche Menschen nicht erreicht werden kann.
Do, 07 Mai 2020
Blutspendeausschluss von schwulen und bisexuellen MännernÄnderungen in Sicht? - Gesetz von SPD und Union / Anträge von FDP und GrünenSchwule und bisexuelle Männer dürfen in Deutschland nur Blut spenden, wenn sie in den letzten 12 Monaten keinen Sex mit einem Mann gehabt haben. Die entsprechende Richtlinie der Bundesärztekammer muss geändert werden. Die gleiche Sicherheit von Blutkonserven lässt sich auch ohne Diskriminierung gewährleisten.
Do, 07 Mai 2020
Berlin / Brandenburg: LSVD ruft zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus aufDer LSVD Berlin-Brandenburg ruft am 08. Mai alle Menschen auf, an Stolpersteinen in ihrer Wohnnähe Blumen niederzulegen und den Opfern des Nationalsozialismus zu gedenken
Mi, 06 Mai 2020
75 Jahre KriegsendeLesben- und Schwulenverband ruft zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus aufDer LSVD Berlin-Brandenburg ruft am 08. Mai alle Menschen auf, an Stolpersteinen in ihrer Wohnnähe Blumen niederzulegen und den Opfern des Nationalsozialismus zu gedenken
Fr, 01 Mai 2020
Regenbogenfamilientag: Verschärfung von Diskriminierung verhindern, Abstammungsrecht modernisierenVerheiratete Zwei-Mütter-Familien sollten aus Anwendungsbereich des geplanten Adoptionshilfegesetzes ausgeklammert werdenDer LSVD fordert die gesellschaftliche Anerkennung und rechtliche Absicherung der Vielfalt an gelebten Familienformen wie Zwei-Mütter-Familien, Zwei-Väter-Familien, Mehrelternfamilien oder Familien mit trans- und intergeschlechtlichen Eltern. Eine dramatische Verschärfung der Situation durch das geplante Adoptionshilfegesetz muss zudem unbedingt verhindert werden.
Do, 30 Apr 2020
Tag der lesbischen SichtbarkeitAm 26. April, ist der internationale Tag der lesbischen Sichtbarkeit! Lesben haben ein Recht, angst- und diskriminierungsfrei über sich, ihr Leben, ihre Körper, ihre Sexualität, ihre Partnerschaften und Familien zu bestimmen
Fr, 24 Apr 2020
Selbst.verständlich VielfaltLSVD startet mit neuem Kompetenznetzwerk zum Abbau von Homosexuellen-, Trans*- und Inter*-FeindlichkeitDer LSVD hat gemeinsam mit dem Bundesverband Trans* und der Akademie Waldschlösschen die Förderung für das neue Projekt im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ erlangt.
Do, 23 Apr 2020
Die gesundheitliche Lage von lesbischen, schwulen, bisexuellen sowie trans- und intergeschlechtlichen Menschen in DeutschlandLSVD fordert Sicherstellung einer geschlechter- und diversitätsgerechten GesundheitsversorgungDie rechtliche, gesellschaftliche und medizinische Anerkennung hat Auswirkungen auf gesundheitliche Lage von LSBTI. Verfügbare Daten zur gesundheitlichen Situation von LSBTI zeigen Handlungsbedarfe im Bereich der psychischen Gesundheit und der Gesundheitsversorgung auf. 
Do, 23 Apr 2020
Hamburg: Regenbogenkompetenz in allen Politikbereichen verankernAnforderungen des LSVD Hamburg an den neuen KoalitionsvertragLSBTI müssen in Hamburg angstfrei und akzeptiert leben können. SPD und Grüne müssen jetzt im Koalitionsvertrag beweisen, dass sie dieses Ziel mit konkreten Projekten und Förderung erreichen wollen
Mi, 22 Apr 2020
Selbst.verständlich VielfaltLSVD startet mit Kompetenznetzwerk ins neue Jahrzehnt Seit dem 1. Januar gibt es in Deutschland mit "Selbst.verständlich Vielfalt" erstmals ein Kompetenznetzwerk zum Abbau von Homosexuellen- und Transfeindlichkeit. Der LSVD hat gemeinsam mit dem Bundesverband Trans* und der Akademie Waldschlösschen die "Demokratie leben!" Förderung erlangt.
Di, 21 Apr 2020
"LSBTI-freie Zonen" in Polen - Steigender Hass im NachbarlandBürgermeister*innen der deutschen Partnerstädte gefordert"LSBTI-freie Zone" - mit diesem Label rühmen sich inzwischen fünf Regierungsbezirke, 37 Landkreise und 55 Gemeinden in unserem Nachbarland Polen. Der LSVD bittet über 300 deutsche Städte und Gemeinden, die eine Partnerschaft zu Polen pflegen um Solidarität mit polnischen Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen.
Di, 21 Apr 2020
Offene Online-Austauschrunde für RegenbogenfamilienWie macht Ihr das mit Oma und Opa? Wen vermisst Ihr, wie fühlt es sich an Freund*innen und Verwandte nur online zu sehen?
Mo, 20 Apr 2020
Mission erfülltLSVD-Projekt „Miteinander stärken“ erfolgreich abgeschlossenRechtspopulismus entgegentreten! Wirksame Strategien gegen den Rollback, Vernetzung von engagierten Vielfaltsverteidiger*innen und Stärkung zivilgesellschaftlicher Regenbogenkompetenz - nach drei Jahren endet das LSVD-Projekt "Miteinander stärken".
Do, 16 Apr 2020
Wie sich Corona auf LSBTI-Aktivismus in Osteuropa und im Globalen Süden auswirktBerichte unserer Partnerorganisationen aus Russland, Tunesien, Uganda, Südafrika, Nicaragua und dem WestbalkanWie ist die Situation von LSBTI und wie beeinflusst Covid19 die Arbeit? Wie meistern sie die Situation? Welche Bedarfe und Bedürfnisse gibt es?
Do, 09 Apr 2020
Ausgangsbeschränkungen verschärfen LSBTI-feindliche GewaltSchutzmaßnahmen für LSBTI-Geflüchtete greifen zu kurz!Bereits vor der Corona-Krise gab es zahlreiche Berichte, dass geflüchtete LSBTI in Aufnahmeeinrichtungen eingeschüchtert, bedroht und angegriffen wurden. Kontaktverbote und Ausgangsbeschränkungen verschärfen diese Situation derzeit zusätzlich.