Zum Inhalt - Zur Navigation

Inhalt

Dokumentation

Pressemeldung von

30. August 2007

Wir haben heute den DFB-Präsidenten um Aufklärung zum Thema

homophobe und rassistische Beschimpfungen im Fußball gebeten


Sehr geehrter Herr Dr. Zwanziger,

der Presse haben wir entnommen, dass der Dortmunder Torwart Roman Weidenfeller eine Sperre für drei Meisterschaftsspiele und eine Geldbuße von 10.000 Euro erhielt, weil er den Schalker Nationalspieler Gerald Asamoah beleidigte (s. beiliegenden Artikel der Süddeutschen Zeitung vom 23.08.2007http://www.sueddeutsche.de/sport/bundesliga/special/917/125727/index.html/sport/bundesliga/artikel/600/129381/article.html).

Uns stellt sich die Frage, ob es den Tatsachen entspricht, dass sich Weidenfellers Strafe reduzierte, weil er angeblich "nur" "schwules Schwein" und nicht "schwarzes Schwein" gerufen haben soll?

Ist es zutreffend, dass homophobe und rassistische Beleidigungen im deutschen Fußball von den Sportrichtern unterschiedlich geahndet werden? Und wenn ja, welches sind die Überlegungen, die einer solchen Abstufung zugrunde liegen?

Für Ihre klärenden Worte in dieser Angelegenheit sind wir Ihnen sehr dankbar.

Manfred Bruns, Bundesvorstand