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Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD⁺)

Projekt „Fluchtgrund Queer: Queer Refugees Deutschland“

Rückblick auf 2018-2025

Das LSVD⁺-Projekt „Queer Refugees Deutschland“ vernetzte, unterstützte und beriet deutschlandweit geflüchtete LSBTIAQ* und Anlaufstellen für geflüchtete LSBTIAQ*.

Von 2018 bis Ende 2025 unterstützte das Projekt "Fluchtgrund Queer – Queer Refugees Deutschland" LSBTIAQ*-Geflüchtete sowie Fachkräfte und Ehrenamtliche, die mit ihnen arbeiteten.

Im Mittelpunkt der Projektarbeit standen die Beratung und Unterstützung queerer Geflüchteter, die Sensibilisierung von Fachkräften sowie der Ausbau bundesweiter Vernetzungsstrukturen. Durch Schulungen und Fortbildungen wurden unter anderem kommunale Mitarbeitende, Beratungsstellen, Ehrenamtliche sowie Lehrkräfte in Integrations- und Berufssprachkursen für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt sensibilisiert. Ergänzt wurde das Angebot durch kostenfreie Schulungen für Dolmetschende und Sprachmittelnde sowie mehrsprachige Informations- und Beratungsmaterialien.

Auch im letzten Projektjahr 2025 blieb die Nachfrage hoch. Erneut gingen über tausend Beratungsanfragen ein, die die wachsenden Herausforderungen queerer Geflüchteter, etwa durch drohende Abschiebungen oder ablehnende Asylentscheidungen, widerspiegelten. Gleichzeitig stieg die Nachfrage nach Schulungsangeboten deutlich.

Darüber hinaus brachte das Projekt seine Expertise in Fachveranstaltungen, Podiumsdiskussionen und Kongressen ein. Dank einer Spende konnte außerdem erneut ein Awareness- und Empowerment-Projekt für über 70 queere Geflüchtete durchgeführt werden. Das Projekt wurde von der Beauftragten der Bundesregierung für Integration, Migration und Flüchtlinge gefördert.

Seit Mai 2026 wird die Arbeit im neuen bundesweiten Projekt "Flucht und Queer – Ankommen in Deutschland" des LSVD⁺ – Verband Queere Vielfalt fortgeführt. Ziel des Projekts ist es, die nachhaltige Integration und gesellschaftliche Teilhabe von LSBTIAQ*-Geflüchteten, Neuzugewanderten und Menschen mit Migrationshintergrund zu stärken.