Fußball-WM: Politik und DFB sollten Stellung gegen Homophobie beziehen

10.06., 14.00 Uhr: Aktionen in Berlin, Bonn, Frankfurt, Leipzig und München

Pressemitteilung vom 07.06.2018

In einer Woche, am 14.06. beginnt die Fußball-WM der Männer in Russland. Dazu erklärt Christian Rudolph, Bundesvorstand im Lesben- und Schwulenverband (LSVD):

Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) fordert die deutsche Politik und den Deutschen Fußballbund (DFB) dazu auf, sich nicht nur mit der Weltmeisterschaft zu schmücken. Vielmehr sollte die Chance genutzt werden, auf die schwierige Menschenrechtslage in Russland und die Verfolgung und Ermordung von homosexuellen und transgeschlechtlichen Menschen in Tschetschenien aufmerksam zu machen. Russische Lesben, Schwulen, bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen (LSBTI) benötigen sichtbare Zeichen der Solidarität. Ein Besuch vor Ort sollte mit Treffen mit unabhängigen russischen Menschenrechtsorganisationen sowie den Besuch von Veranstaltungen des russischen LSBTI-Sportverbands verknüpft werden.

Am kommenden Sonntag, 10.06.2018 um 14:00 Uhr laden die Queer Football Fanclubs, das Netzwerk der LSBTI Fußballfanclubs, unter dem Motto #ToRussiaWithLove zu Demonstrationen vor den diplomatischen Vertretungen Russlands in Berlin, Bonn, Frankfurt, Leipzig und München ein. Der LSVD unterstützt diese Aktionen und ruft zur Teilnahme auf.

LSVD-Bundesverband

Pressekontakt

Pressesprecher*in Markus Ulrich

LSVD-Bundesverband 
Hauptstadtbüro

Almstadtstraße 7
10119 Berlin 

Tel.: (030) 78 95 47 78
Fax: (030) 78 95 47 79
E-Mail: presse@lsvd.de

zuständiges Vorstandsmitglied

Christian Rudolph