Seit 1996 ist der 27. Januar in der Bundesrepublik der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Anlässlich dessen gedenkt der Deutsche Bundestag am 28. Januar 2026 der Opfer des Nationalsozialismus, unter anderem der Menschen, die wegen ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität im Nationalsozialismus verfolgt und ermordet wurden.
Im Anschluss an die Gedenkstunde im Deutschen Bundestag laden der LSVD Verband Queere Vielfalt Berlin-Brandenburg e. V. und der LSVD⁺ – Verband Queere Vielfalt e.V. gemeinsam mit der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas zu einem Gedenken mit Kranzniederlegung am Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen im Berliner Tiergarten ein. Ulrich Keßler, Vorstandsmitglied des LSVD Verband Queere Vielfalt Berlin-Brandenburg e.V., und Alva Trabert, Bundesvorstand des LSVD⁺ – Verband Queere Vielfalt e.V., werden das Gedenken mit Redebeiträgen inhaltlich rahmen.
Gedenken mit Kranzniederlegung an die im Nationalsozialismus verfolgten und ermordeten LSBTIQ*
Mittwoch, 28. Januar 2026
15:00 Uhr – Kranzniederlegung
Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen,
Ebertstraße auf Höhe Hannah-Arendt-Straße, 10785 Berlin-Tiergarten
Am Denkmal können Blumen und Kränze niedergelegt werden. Pressesvertreter*innen sind zur Berichterstattung eingeladen – wir bitten um vorherige Anmeldung an presse@lsvd.de, auch um z.B. Interviews zu vereinbaren.
Neben der Gedenkstunde im Bundestag finden am 28. Januar zudem noch weitere Gedenken statt, bei denen eine öffentliche Teilnahme möglich ist:
- 11.00 Uhr - Gedenken des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen am Gedenk- und Informationsort für die Opfer der nationalsozialistischen »Euthanasie«-Morde (Tiergartenstraße 4, 10785 Berlin)
- 14.00 Uhr – Gedenken des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma am Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas (Simsonweg, 10557 Berlin)