Kommunal. Queer.
LSVD+ Bayern startet Aktion für queere Kandidat*innen zur Kommunalwahl 2026

Der LSVD+ Bayern startet heute eine landesweite Aktion zur Sichtbarmachung queerer Kandidat*innen für die Kommunalwahl am 8. März 2026. Ziel ist es, Menschen, die sich selbst als queer identifizieren und für ein kommunales Mandat kandidieren, sichtbar zu machen und ihre Perspektiven in der Kommunalpolitik zu stärken.
Unter dem Titel „Kommunal. Queer.“ können Kandidat*innen aus ganz Bayern ab sofort über einen digitalen Fragebogen Informationen über sich und ihr Engagement teilen. Auf dieser Grundlage werden eine landesweite Übersicht und Kurzportraits erstellt und über die Kanäle des LSVD+ Bayern veröffentlicht. Die Aktion ist überparteilich angelegt und versteht sich ausdrücklich nicht als Wahlempfehlung.
“Queere Menschen leben überall – und sie übernehmen Verantwortung vor Ort. Gerade in einer Zeit, in der queere Engagierte auch in Bayern immer wieder politisch missachtet oder angegriffen werden, wollen wir mit dieser Aktion ein positives Signal senden. Uns ist wichtig, dass queere Kandidat*innen selbst sprechen – statt dass nur über sie gesprochen wird. Queere Kandidat*innen kandidieren für die gesamte Stadtgesellschaft und bringen wichtige Erfahrungen und Perspektiven ein, die unsere Kommunen und die Demokratie stärken,“ erklärt Markus Apel, Pressesprecher & Vorstand des LSVD+ Verband Queere Vielfalt in Bayern.
Vorgestellt werden ausschließlich Kandidat*innen, die sich selbst als queer identifizieren und sich für die Freiheits- und Selbstbestimmungsrechte aller queeren Menschen einsetzen. Personen, die demokratie- oder menschenfeindliche Positionen vertreten, sind von der Teilnahme ausgeschlossen.
Was bedeutet „queer“?
Der Begriff queer ist ein offener Sammelbegriff für Menschen, deren sexuelle Orientierung und/oder geschlechtliche Identität nicht der gesellschaftlichen Norm von heterosexuell und cisgeschlechtlich entspricht. Dazu zählen unter anderem lesbische, schwule, bisexuelle, pansexuelle, asexuelle, trans*, inter* und nicht-binäre Menschen. Entscheidend ist dabei die Selbstbezeichnung der jeweiligen Person.
LSVD⁺ Bayern
Pressekontakt
Pressesprecher*in Markus Apel
LSVD Bayern e.V. c/o Sub e.V. Müllerstraße 14 80469 MünchenE-Mail: bayern[at]lsvd.de

