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Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD⁺)

Digitales Fachgespräch Queer & Suizid in Bayern: Prävention, Postvention und Community im Fokus

26.03.2026 17:30
LSVD⁺ Bayern[link]

Queere Menschen sind überdurchschnittlich häufig von Suizidgedanken und suizidalem Verhalten betroffen. Das digitale Fachgespräch ist eine Möglichkeit queere Perspektiven, Erfahrungen aus der Angehörigenarbeit, Postvention und Wissenschaft zusammenzubringen und gemeinsam zu diskutieren, was Politik, Gesundheitswesen und Gesellschaft tun können.

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26.03.2026 17:30
Beschreibung

DIGITALES FACHGESPRÄCH
Queer & Suizid in Bayern: Prävention, Postvention und Community im Fokus
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Queere Menschen sind überdurchschnittlich häufig von Suizidgedanken und suizidalem Verhalten betroffen. Zugleich stehen Angehörige und nahestehende Personen nach Suizidversuchen oder Suiziden vor echten emotionalen, sozialen und strukturellen Herausforderungen. Vielerorts fehlen passgenaue Unterstützungsangebote, ausreichend sensibilisierte Versorgungsstrukturen sowie Räume für Austausch und Vernetzung.

In diesem Fachgespräch möchten der LSVD+ Bayern e.V., AGUS e. V. und VLSP* queere Perspektiven, Erfahrungen aus der Angehörigenarbeit, Postvention und Wissenschaft zusammenbringen und gemeinsam diskutieren, was Politik, Gesundheitswesen und Gesellschaft tun können.

Wann: 26. März 2026 | 17:30-19:00 Uhr
Wo: Online via Zoom, hier geht es zur Anmeldung

Eingeladen sind Community-Vertreter*innen, zivilgesellschaftlich Engagierte, medizinisches, psychosoziales und politisches Fachpersonal sowie weitere fachlich Interessierte.

Eine Kooperationsveranstaltung des LSVD+ Verband Queere Vielfalt in Bayern e.V., AGUS e. V. – Angehörige um Suizid und VLSP* – Verband für queere Menschen in der Psychologie e. V. im Rahmen der Queer Health Awareness Week 2026.

FACHVORTRAG VON DR. LISA DE VRIES
Gesundheit, Einsamkeit und soziale Netzwerke von LGBTQI*-Menschen

Auf Basis empirischer Forschungsergebnisse gibt Lisa de Vries einen Einblick in die (psychische) Gesundheit, Einsamkeit und sozialen Netzwerke von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans*, queeren und inter* (LGBTQI*) Menschen und nimmt hierbei auch Unterschiede innerhalb der Community in den Blick. Neben einer soziologischen Einordnung der Befunde vor dem Hintergrund von Konzepten von Heteronormativität und Wahlfamilien, werden Ableitungen für die Praxis diskutiert.