Der derzeit anhaltende Anstieg queerfeindlicher Einstellungen und Übergriffe in Deutschland, der sich zunehmend auch in der offenen Infragestellung bereits erkämpfter Rechte von LSBTIAQ* zeigt, macht deutlich: Es braucht eine neue, vertiefte und entschlossene Auseinandersetzung mit wirksamen Strategien des Austauschs, der Gegenrede und des Widerstands.
Dieser Fachtag möchte zu dieser Auseinandersetzung mit der Wissensvermittlung und Diskussion folgender Themen beitragen: Strategien der Wissenschaftskommunikation, solidarische Bündnispolitik, Nutzung von Social Media und Grundlagen des AGGs.
Wann? 17. Juni 2026 von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Wo finden wir uns im Diskurs wieder? Wie können wir Sprache finden, um für Gleichberechtigung und Selbstbestimmung einzutreten? Was bedeutet es, effektive Wissenschaftskommunikation zu betreiben und sich gegen Desinformation zur Wehr zu setzen? Was braucht es, um unsere Anliegen reichweitenstark in den sozialen Medien zu platzieren? Wie knüpfen wir solidarische Bündnisse und werden resilienter in einer Zeit, in der vielen marginalisierten Bevölkerungsgruppen ihre Menschlichkeit abgesprochen wird?
All dies und mehr wird beim digitalen Fachtag des Kooperationsverbunds „Selbstverständlich Vielfalt“ im Gespräch mit Expert*innen aus Forschung, Aktivismus, sozialer Praxis, Kultur und Journalismus thematisiert. Herzlich zur Teilnahme eingeladen sind Fachkräfte aus dem Bereich der Sozialen Arbeit sowie den Regelstrukturen, Mitarbeitende aus dem schulischen, kommunalen und kulturellen Kontext, ehrenamtlich Engagierte, queere Menschen, Allies sowie interessierte Personen.
Den Ablauf, die Workshopbeschreibungen und die Anmeldung findet ihr hier.