Schule ist ein zentraler Ort der Sozialisation und prägt die Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen maßgeblich. Gleichzeitig hat sie einen klaren Bildungsauftrag: die Vermittlung demokratischer Werte und den respektvollen Umgang mit Vielfalt. Doch wie gut gelingt das im Schulalltag tatsächlich – insbesondere im Hinblick auf geschlechtliche und sexuelle Vielfalt?
Vor dem Hintergrund zunehmender gesellschaftlicher Polarisierung stellen sich viele Fragen: Wie sichtbar und selbstverständlich ist queeres Leben an Schulen? Welche Rolle spielt Sprache im Umgang mit Vielfalt? Wie erleben Schüler*innen und Lehrkräfte den Schulalltag zwischen Anspruch und Realität? Und was braucht es, um Ausgrenzung, Mobbing und Anfeindungen gegen Schüler*innen und Lehrkräfte entgegenzuwirken?
Bisher zugesagt:
- Isabel Blum, Lehrkraft Regenbogen AG an der Josephine-Baker-Schule, Frankfurt
- Nina Heidt-Sommer, bildungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion
- Sascha Meier, Sprecher für berufliche Bildung, politische Bildung und weiterführende Schulen der Fraktion Bündnis90/Die Grünen
- Weitere Gäste - besonders aus der Schulpraxis - sind angefragt
Moderation: Julia Ostrowicki, Landessprecherin LSVD+ Hessen