LSVD Berlin-Brandenburg beteiligt sich an neuem Buch gegen Desinformation und Vorurteile
„Das stimmt so nicht!“ stärkt Widerspruch gegen Queerfeindlichkeit und andere gesellschaftliche Falschbehauptungen

Mit dem heutigen Erscheinen des Buchs „Das stimmt so nicht!“ veröffentlicht ein Bündnis aus zehn zivilgesellschaftlichen Organisationen eine gemeinsame Argumentationshilfe gegen Desinformation, Vorurteile und menschenfeindliche Narrative. Der LSVD Verband Queere Vielfalt Berlin-Brandenburg hat an dem Buch mitgewirkt und das Kapitel zum Thema queeres Leben beigesteuert.
Das Buch versammelt kompakte und verständlich aufbereitete Fakten, Einordnungen und Gegenargumente zu häufigen Falschaussagen in gesellschaftlichen Debatten. Die Themen reichen von Queerfeindlichkeit, Rassismus und Geschlechtergerechtigkeit über mentale Gesundheit, Flucht und Migration bis hin zu Klima, sozialer Ungleichheit und demokratiefeindlichen Narrativen. Herausgegeben wurde das Projekt von Mein Grundeinkommen e.V. Gemeinsam beteiligt sind die Amadeu Antonio Stiftung, Freunde fürs Leben, Fridays For Future, HateAid, LSVD Berlin-Brandenburg, PINKSTINKS, Sea-Watch, Sozialheld*innen und Volksverpetzer.
Im Kapitel „Queeres Leben“ greift der LSVD Berlin-Brandenburg Aussagen auf, die queeren Menschen im Alltag, in sozialen Medien oder politischen Debatten regelmäßig begegnen. Ziel ist es, Menschen dabei zu unterstützen, Vorurteilen und Falschinformationen faktenbasiert und menschenrechtsorientiert entgegenzutreten.
„Queerfeindliche Behauptungen verbreiten sich oft schneller als die Fakten. Viele Menschen möchten widersprechen, wissen aber im entscheidenden Moment nicht, wie. Mit unserem Beitrag zu diesem Buch geben wir ihnen Argumente an die Hand, um für Menschenrechte, Respekt und gesellschaftlichen Zusammenhalt einzustehen“, erklärt Florian Winkler-Schwarz, Geschäftsführer des LSVD Verband Queere Vielfalt Berlin-Brandenburg.
Gerade in Zeiten zunehmender gesellschaftlicher Polarisierung sei es wichtig, demokratische Debatten auf Grundlage von Fakten zu führen, statt Vorurteile und Feindbilder zu bedienen.
„Demokratie lebt vom Streit um die besten Lösungen – aber nicht von der Verbreitung von Desinformation. Wenn Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität zum Gegenstand von Falschbehauptungen gemacht werden, braucht es Widerspruch. Dieses Buch hilft dabei, diesen Widerspruch fundiert und verständlich zu formulieren“, so Winkler-Schwarz weiter.
Die erste Auflage umfasst 20.000 Exemplare. Das Buch kann ab sofort unter www.das-stimmt-so-nicht.de bestellt werden und steht dort außerdem kostenlos als PDF und E-Book zum Download zur Verfügung.
LSVD⁺ Berlin-Brandenburg
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Pressesprecher*in Florian Winkler-Schwarz
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