Der Kooperationsverbund „Selbstverständlich Vielfalt“ stärkt Akzeptanz und demokratische Strukturen durch Bildungs-, Vernetzungs- und Informationsangebote zu sexueller, romantischer und geschlechtlicher Vielfalt.
Queeres Leben wird seit Jahren sichtbarer und selbstverständlicher. Doch manche Menschen fühlen sich davon irritiert. Und einige wenige, aber laute reaktionäre Aktivist*innen speisen queerfeindlichen Hass in den Diskurs ein, der sich in den sozialen Netzwerken schnell verbreitet. Zunehmend berichten auch Fachkräfte in Schule und Sozialer Arbeit davon, dass ihnen Queerfeindlichkeit zu schaffen macht – in Form politischer Angriffe auf ihre Arbeit, aber auch im Kontakt mit ihren Adressat*innen.
Wie können wir Queerfeindlichkeit erklären? Wie in sozialarbeiterischen Settings mit ihr umgehen? Und auf welchen Wegen können wir ihr argumentativ begegnen? Zu diesen Fragen bietet dieser Webtalk Antworten und Raum zum fachlich-kollegialen Austausch. Zudem wird das zum Tag des Webtalks druckfrisch vorliegende Queer-Papier #13 mit weiteren Impulsen zum Thema vorgestellt. Hier finden Sie die "Queer-Papiere", die im Rahmen des LSVD⁺-Projektes im Bundesprogramm "Demokratie leben!" seit 2022 entstanden sind.
Eingeladen sind Haupt- und Ehrenamtliche aus queeren Zentren und Vereinen, Kinder- und Jugendarbeit sowie Jugendhilfe, Schule und Bildungsarbeit sowie alle weiteren Interessierten.
Referent*in: Hannah Engelmann-Gith (sie/ihr)
Hannah Engelmann-Gith (sie/ihr) ist Erziehungswissenschaftlerin. Sie forscht, schreibt und bildet zu Queerfeindlichkeit und verwandten Ideologien der Ungleichwertigkeit sowie dazu, was wir ihnen entgegensetzen können. Im Projekt Trans*PARI arbeitet sie als Projektreferentin an der Stärkung der Trans*Peerberatung in Niedersachsen. www.hannah-engelmann.de
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist nach Anmeldung und Bestätigung kostenfrei.
Der Webtalk findet virtuell über Zoom statt und wird von Gebärdensprachdolmetschenden in Deutsche Gebärdensprache (DGS) übersetzt.