Wie wirken koloniale Geschichte, Migration und familiäre Erinnerungen in der Gegenwart? Welche Rolle spielen Identität, Queerness und gesellschaftliche Zugehörigkeit in einer globalisierten Welt? Diesen Fragen widmet sich der kamerunisch-schweizerische Autor Max Lobe in seinem aktuellen Roman "Ein Funky-Makossa für die Freiheit".
Im Rahmen einer moderierten Lesung stellt Max Lobe sein jüngstes Werk vor und spricht anschließend mit dem Publikum über die Themen des autofiktionalen Romans. Im Mittelpunkt steht die Geschichte des Balletttänzers Benjamin, der sich in seiner Genfer Wohnung an seine Kindheit in Kamerun erinnert.
Durch die Erzählungen seines Vaters entfalten sich persönliche und politische Geschichten über Widerstand, Unabhängigkeit, kulturelle Identität und Selbstverwirklichung. Mit großer sprachlicher Kraft verbindet Lobe Humor, Musik und Poesie mit einer kritischen Auseinandersetzung mit kolonialen und postkolonialen Verhältnissen.
Silvia Abiyeme de Bertolini moderiert die Lesung & Diskussion, Azizè Flittner übersetzt ins Deutsche und Fatim Afra Engstfeld liest aus dem autofiktionalen Roman.
13. August 2026 19:30 Uhr Allerweltshaus Köln, Geisselstraße 3-5 50823 Köln
Die Veranstaltung lädt dazu ein, über die Bedeutung von Erinnerung, Migration und gesellschaftlicher Teilhabe nachzudenken und die Perspektiven afrikanischer, diasporischer und queerer Stimmen in aktuellen Debatten kennenzulernen. Im anschließenden Gespräch bietet sich die Gelegenheit, mit dem Autor in Austausch zu treten. Es wird auch die Möglichkeit geben, das Buch zu erwerben und signieren zu lassen. Weitere Informationen gibt es hier: https://www.allerweltshaus.de/veranstaltungen/ein-funky-makossa-fuer-die-freiheit-mit-max-lobe
Eine Veranstaltung von col.lit.ive in Kooperation mit Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung, der Hirschfeld Eddy Stiftung, LSVD+ Verband Queere Vielfalt, der Rosa Luxemburg Stiftung NRW, Black&Queer NRW, dem Buchsalon Ehrenfeld und dem akono Verlag.