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Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD)

Ungeeignet und unqualifiziert - AfD im Kuratorium der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld

Stellungnahme des LSVD-Bundesvorstandes

Pressemitteilung vom 25.01.2018

Zur Entsendung von Nicole Höchst (MdB) durch die AfD-Bundestagsfraktion, in das Kuratorium der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld, erklären Axel Hochrein und Gabriela Lünsmann aus dem Bundesvorstand des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD):

„Mit der Nominierung einer ausgewiesenen Gegnerin von Gleichstellung und Akzeptanz in die Bundesstiftung Magnus-Hirschfeld dokumentiert die AfD ihre homophobe und transfeindliche Grundeinstellung. Mit ihrem Feldzug gegen die Ehe-Öffnung, gegen eine Pädagogik der Vielfalt an Schulen und gegen das gemeinsame Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare, erweist sich Nicole Höchst als ungeeignet und unqualifiziert für die Erfüllung der Aufgaben eines Kuratoriums-Mitgliedes. Ihre Entsendung ist deshalb nur als Provokation zu verstehen. Sacharbeit und Expertise sind von Nicole Höchst nicht zu erwarten.“

Der LSVD wird mit seinen Kuratoriums-Mitgliedern weiterhin dafür arbeiten, dass der Stiftungsziel erfüllt und die Arbeit des Vorstandes unterstützt wird. Da dies auch von den anderen Kuratoriums-Mitgliedern so gesehen werden wird, bleibt Nicole Höchst damit eine zu vernachlässigende Stimme, die weder Einfluss haben, noch Gehör finden wird.

Hintergrund:

Die AfD - eine unberechenbare Alternative

LSVD-Bundesverband

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Pressesprecher*in Markus Ulrich

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