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Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD)

Respekt wählen!

Pressemitteilung vom 22.09.2017

Anlässlich der Bundestagswahlen am 24. September erklärt der Vorstand des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD):

Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) ruft alle Wahlberechtigten dazu auf, wählen zu gehen und für Respekt zu stimmen. Es geht um jede Stimme. Wählen Sie Parteien, die sich für eine offene und diskriminierungsfreie Gesellschaft engagieren. Der LSVD empfiehlt allen LSBTI, ihren Freund*innen und Familien, sich vorher genau zu informieren.

Unter dem Motto „Blockaden brechen – Respekt wählen! Gemeinsam für Freiheit und gleiche Rechte“ erhebt der LSVD zur Bundestagswahl 2017 sieben Forderungen. Union, SPD, Linke, Grüne, FDP und AfD wurden zu ihren Positionen befragt. Unter www.lsvd.de/btw2017 hat der LSVD die Auswertung und Antworten der Parteien veröffentlicht. Am besten schnitten Linke und Grüne ab, gefolgt von SPD und FDP. Weit abgeschlagen liegt die Union auf Platz fünf. Deutliches Schlusslicht ist jedoch die AfD.

Der LSVD rät dazu, sich nicht von einer lesbischen Spitzenkandidatin täuschen zu lassen, sondern auf die konkreten Vorhaben der AfD zu schauen. Als einzige Partei will die AfD bestehende Bildungs- und Aktionspläne gegen Homo- und Transphobie beenden und das Antidiskriminierungsgesetz abschaffen. Diese homophobe Politik dokumentiert die AfD auch in der Beantwortung unserer Wahlprüfsteine: Sie möchte hart erkämpfte Rechte beschneiden und Erfolge in der Gleichstellung zurückdrehen. Die AfD ist eine gefährliche, unberechenbare und zutiefst homophobe Partei.

Unter www.lsvd.de/btw2017 hat der LSVD die Auswertung und Antworten der Parteien veröffentlicht.

Ergebnisse der LSVD-Wahlstudie: Klare Absage an die AfD

LSVD-Bundesverband

Pressekontakt

Pressesprecher*in Markus Ulrich

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