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Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD)

Kirchentag: Lesben, Schwule und Transgender sehen

Für eine offene und neugierige Kirche

Pressemitteilung vom 24.05.2017

Vom 24.-28. Mai findet unter dem Motto „Du siehst mich“ in Berlin und Wittenberg der Deutsche Evangelische Kirchentag statt. Dazu erklärt Henny Engels, Sprecherin des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD):

Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) wünscht sich eine offene und neugierige Kirche, die auch Lesben, Schwule und Transgender sieht und akzeptiert. Es ist wichtig, auch als gläubige Menschen für Respekt und Zusammenhalt einzutreten. Der LSVD erkennt die Bewegung innerhalb vieler Evangelischer Landeskirchen hin zu einer Vielfalt würdigenden Kirche an. Insbesondere in den Bildungs-, Geschlechter- und Familienpolitiken gibt es aber durchaus Überschneidungen zwischen Evangelikalen und rechtspopulistischen Bewegungen. Obskure wie gefährliche Umpolungstherapien werden mitunter auch von Mitgliedsverbänden der Diakonie angeboten. Die Evangelische Kirche muss in Deutschland die Diskussion engagiert vorantreiben: Religion und Akzeptanz sind miteinander vereinbar.

Der LSVD begrüßt die zahlenreichen Diskussionsangebote des Kirchentages zu den Themen Homosexualität, Familienvielfalt und Geschlechterbilder und bringt dort auch seine Perspektiven ein. Mit Bundesvorstand Henny Engels sowie Jörg Steinert vom Landesverband Berlin-Brandenburg war der LSVD in der Projektleitung zum Genderzentrum sowie beim Zentrum Regenbogen vertreten. Am 23. Mai startete die Kampagne zu Religion und Homosexualität vom Bündnis gegen Homophobie. Sie wird unterstützt von der Evangelischen Kirche, dem Jüdischen Forum, dem Liberal-Islamischen Bund, der Alt-Katholischen Kirche und dem Humanistischen Verband.

LSVD-Bundesverband

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