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Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD)

Bundesregierung muss jetzt afghanische LSBTI evakuieren

Es gibt konkrete Hilfegesuche, die auch der Bundesregierung zugänglich sind

Pressemitteilung vom 25.08.2021

Die Zeit rennt davon. Es ist vollkommen unklar, bis wann und wie viele Rettungsflüge aus Kabul überhaupt noch stattfinden. Außenminister Maas hat angekündigt, so viele schutzbedürftige Menschen wie möglich aus Afghanistan zu evakuieren. Zu dieser Gruppe müssen Lesben, Schwule, bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche Menschen gehören. Uns erreichen verzweifelte Hilfegesuche. Es gibt konkrete Namen, die der Bundesregierung vorliegen.

LSBTI befinden sich in Lebensgefahr. Ihnen drohen nach der Machtübernahme durch die Taliban Verfolgung, Folter und Mord. Da sie ungeoutet leben, oftmals nicht zu den Ortskräften gehören oder offen in Menschenrechts-NGO arbeiten, ist es schwer sie zu identifizieren. Umso wichtiger ist es, die Hilfegesuche von Menschen, die sich uns gegenüber zu erkennen geben, ernst zu nehmen. Es muss alles dafür getan werden, ihre Leben zu retten.

Dies ist ein gemeinsamer Appell von Rosa Strippe, Lesben- und Schwulenverband (LSVD) und der Schwulenberatung Berlin.

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Hintergrund

Dringende Unterstützung für akut gefährdete Menschen sexueller und geschlechtlicher Minderheiten in Afghanistan

Kontakt

Lesben- und Schwulenverband (LSVD)
Markus Ulrich
presse@lsvd.de

Rosa Strippe e.V.
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atraebert@rosastrippe.net

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s.jaekel@schwulenberatungberlin.de

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