LSVD fordert Bundesratsinitiative zum Abstammungsrecht

Staatliche Diskriminierung von lesbischen Co-Müttern beenden

Pressemitteilung vom 17.05.2018

In einem Schreiben an die Ministerpräsidenten von Berlin und Brandenburg fordert der Lesben- und Schwulenverband am heutigen Internationalen Tag gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie die beiden Landesregierungen auf, eine gemeinsame Bundesratsinitiative zur rechtlichen Anerkennung und Absicherung von Kindern in Regenbogenfamilien durch eine Modernisierung des Abstammungsrechts auf den Weg zu bringen.

Wird ein Kind in eine Ehe von zwei Frauen geboren, so ist die Co-Mutter nicht von Anfang an auch rechtlich die Mutter. Eine Mutterschaftsanerkennung vergleichbar zur Vaterschaftsanerkennung gibt es nicht – trotz EHE FÜR ALLE. Stattdessen ist weiterhin eine langwierige Stiefkindadoption erforderlich.

Hierzu erklärt Jörg Steinert, Geschäftsführer des Lesben- und Schwulenverbandes Berlin-Brandenburg: „Die staatliche Diskriminierung von lesbischen Co-Müttern muss beendet werden.“

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