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Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD)

Do no harm: Was heißt das für LSBTI-Projekte?

10.05.2022 12:00
Refugio Berlin
Hirschfeld-Eddy-Stiftung

Do no harm – wie lässt sich das in Projekten für und mit LSBTI sicherstellen? Austausch anhand eigener schon realisierter oder geplanter Projekte darüber, was gute und nachhaltige Projekte für LSBTI in der Entwicklungszusammenarbeit ausmacht.

Datum:
10.05.2022 12:00
Adresse

Refugio Berlin, großer Saal, Lenaustr. 3-4, 12047 Berlin-Neukölln (U7/U8 Hermannplatz)

Beschreibung:

Praxisworkshop für Interessierte aus der Entwicklungszusammenarbeit

Die Hirschfeld-Eddy-Stiftung lädt herzlich ein zur halbtägigen Veranstaltung „Do no harm – was heißt das für LSBTI-Projekte? Praxisworkshop für Interessierte aus der Entwicklungszusammenarbeit

Die Veranstaltung richtet sich an Interessierte aus großen und kleinen NGOs, aus den Durchführungsorganisationen, der LSBTI-Community, aus migrantischen Organisationen, der Hilfswerke, kirchlichen und konfessionellen internationalen Organisationen.

Anmeldung ist ab sofort möglich bei Sarah Kohrt (Projektleitung): sarah.kohrt@hirschfeld-eddy-stiftung.de

Programm: 

11:30        Check-In mit Kaffee
12:00        Eröffnung, Begrüßung, Kennenlernen
12:30        Discovering good practice –Kleingruppenarbeit
13:15        Pause
13:30        Panelgespräch Uganda
14:00        Mittagessen
14:30        Input – die Yogyakarta-Prinzipien als Leitlinien für Projekte
14:45        ProjectLab –Kleingruppenarbeit
15:30        Pause
15:45        ProjectCheck - Kleingruppenarbeit
16:15        Plenum Vorstellen zentraler Ergebnisse
16:45        Abschluss und Ausblick
17:00        Ende

Do no harm – wie lässt sich das in Projekten für und mit LSBTI sicherstellen? In der internationalen Zusammenarbeit werden zunehmend auch Lesben, Schwule, trans* und inter*Personen als Zielgruppen angesprochen. Durch das LSBTI-Inklusionskonzept der Bundesregierung ist zu erwarten, dass es mehr Projektanträge von deutschen NGOs für LSBTI gibt. Das ist gut und wichtig. Aber nicht alles, was gut gemeint ist, ist auch realisierbar oder nutzt den Menschen vor Ort. Die Projektarbeit mit marginalisierten und kriminalisierten Gruppen birgt besondere Risiken.

Wie damit umgehen? Wir laden zu einem halbtägigen moderierten Erfahrungsaustausch für Aktivist*innen und EZ-Praktiker*innen und mit Expert*innen aus dem globalen Süden. Wir wollen Fragen entwickeln und Risiken benennen. Wir wollen uns anhand eigener schon realisierter oder geplanter Projekte darüber austauschen, was gute und nachhaltige Projekte für LSBTI in der Entwicklungszusammenarbeit ausmacht. Wir wollen unsere aus langjähriger Projektarbeit gewonnenen Erfahrungen vermitteln und Know-how der internationalen LSBTI-Arbeit und aus bestehenden Menschenrechtsprojekten zusammentragen.

Welche guten Projektbeispiele gibt es schon? Wo sind Risiken aufgetaucht und wie, durch welche Maßnahmen können diese vermieden werden? Wie können Organisationen verhindern, sich ungewollt an der Verfolgung, Stigmatisierung oder Diskriminierung von LSBTI zu beteiligen?

Corona-Hinweis:  Die Veranstaltung wird nach dem 2G-Plus-Modell durchgeführt. Wir bitten alle Teilnehmenden, eine FFP2-Maske zu tragen wie vor Ort angegeben.
Sprachen: Deutsch und Englisch.

Auftaktveranstaltung zum Projekt: Do no harm – Risiken für LSBTI in der internationalen Projektarbeit minimieren der Hirschfeld-Eddy-Stiftung.

Gefördert durch

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