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Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD)

Berliner Bäder-Betriebe werden Mitglied im Bündnis gegen Homophobie

Pride Weeks in Berlin

Pressemitteilung vom 28.06.2018

Pünktlich zu Beginn der Berlin Pride Weeks im Juli erklären die Berliner Bäderbetriebe ihren Beitritt zum Bündnis gegen Homophobie. „Rund 6 Millionen Besuche zählen die Berliner Bäder jedes Jahr. Alle Menschen sollen sich bei uns wohlfühlen. Durch unsere Mitgliedschaft im Bündnis gegen Homophobie wollen wir ein sichtbares Zeichen gegen Diskriminierung, Ausgrenzung, Hass und Gewalt setzen. Um unser Selbstverständnis von Vielfalt und Respekt zu unterstreichen, findet am kommenden Sonntag bereits zum zweiten Mal der Queer Summer Splash im Prinzenbad statt. Selbstverständlich weht dort die Regenbogenflagge schon seit Beginn der Saison“, erklärt Vorständin Annette Siering.

Berlins Bäderlandschaft ist so vielfältig wie keine andere in Europa. Von historischen, denkmalgeschützten Bädern über funktionale Schwimmhallen bis hin zu Leistungssportanlagen für Schwimm-Europa- und Weltmeisterschaften; und nicht zuletzt das legendäre Strandbad Wannsee – das größte Freibad Europas.

In den Pride Weeks wird in Berlin an über 100 offiziellen Standorten die Regenbogenflagge feierlich gehisst. Eine Übersicht veröffentlicht der Lesben- und Schwulenverband in den kommenden Tagen. Auch in diesem Jahr ist eine Teilnahme an zahlreichen Veranstaltungen und Demonstrationen möglich, sei es beim Berlin walks with İstanbul Pride March, den Respect Gaymes, dem lesbisch-schwulen Stadtfest, dem CSD auf der Spree, dem interreligiöse CSD-Gottesdienst, dem Dyke March für mehr lesbische Sichtbarkeit oder dem CSD-Gedenken. Abschließender Höhepunkt ist die CSD-Demonstration am 28. Juli 2017.

Um aktiv gegen Homophobie einzutreten setzt der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg im Auftrag der Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung – Landesantidiskriminierungsstelle (LADS), das von ihm initiierte Bündnis gegen Homophobie im Rahmen der Initiative „Berlin tritt ein für Selbstbestimmung und Akzeptanz sexueller Vielfalt“ um. Schirmherr des Bündnisses ist der Regierende Bürger von Berlin, Michael Müller.

Weitere Infos zum Bündnis gegen Homophobie finden Sie unter www.stopp-homophobie.de

LSVD Berlin-Brandenburg

Pressekontakt

Pressesprecher*in Christopher Schreiber

Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) Berlin-Brandenburg e.V.
Kleiststraße 35
10787 Berlin

Tel.: 030 – 22 50 22 15
Fax: 030 – 22 50 22 21
E-Mail: christopher.schreiber@lsvd.de